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Daimler-Betriebsrat erwartet Personalabbau

Foto: Achim Hartmann

Daimler-Betriebsratschef Erich Klemm befürchtet bei anhaltend schwachen Fahrzeugverkäufen weitere Produktionskürzungen bei dem Autobauer. "Wenn sich die Absatz-Situation nicht erholt, müssen wir andere Lösungen finden", zitiert das Branchenblatt "Automobilwoche" Klemm aus der neuesten Ausgabe der Betriebsrats-Zeitung für das Werk Sindelfingen.

23.10.2008 Kommentare

Die Konsequenz könne ein Personalabbau im nächsten Jahr sein. Ähnlich hatte sich vor wenigen Tagen auch schon Mercedes-Produktionsvorstand Rainer Schmückle geäußert.

Für die schlechte Absatz-Situation ist laut Klemm aber nicht nur die Finanzkrise verantwortlich. Vielmehr leide Mercedes unter
"Fehlentscheidungen früherer Vorstände, die nicht erkannt haben, wie wichtig das Umweltthema noch wird", kritisierte der Vize-
Aufsichtsratschef. "Wir geben mit unseren derzeitigen auf den Markt befindlichen Modellen nicht die optimalen Antworten." Als Beispiel führte Klemm das schon vor Jahren fertig entwickelte Konzept für ein Start-Stopp-System an, das aus Kostengründen vom Vorstand nicht genehmigt worden sei. "Mit dieser Technik wären wir auf der Höhe der Zeit."

Daimler hatte eine Drosselung der Pkw-Produktion bis zum Jahresende um 45.000 Fahrzeuge angekündigt. Über einen weiteren Ausstoß-Stopp wird spekuliert. Die Stuttgarter veröffentlichen an diesem Donnerstag ihre Zahlen für das dritte Quartal 2008. Es wird erwartet, dass der DAX-Konzern einen Ergebnisrückgang vorlegen wird.

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