Daimler-Chrysler-Aufsichtsrat berät kriselnden US-Absatz

Ein Thema dürften die Auswirkungen der Terroranschläge auf das Firmengeschäft sein, ein Weiteres die mögliche Schließung von zwei Werken der Lkw-Tochter Freightliner.

Der Vorstand von Daimler-Chrysler will sich an diesem Mittwoch (26.9.2001) in einer Sitzung in Auburn Hills bei Detroit unter anderem mit der Lage nach den Terroranschlägen befassen. Es werde erwartet, dass Chrysler-Chef Dieter Zetsche die anvisierten Kostenersparnisse angesichts der andauernden Flaute des Verbrauchervertrauens in Frage stellt, schrieb die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times" im Vorfeld.

Analysten korrigieren Gewinnerwartungen nach unten
Daimler-Chrysler wollte keine näheren Angaben zur Tagesordnung machen. Ein Thema dürften aber die Auswirkungen der Terroranschläge auf das Firmengeschäft sein, hieß es von Unternehmensseite. Zu Berichten über eine mögliche Schließung von zwei Werken der Lkw-Tochter Freightliner in den USA wollte sich das Unternehmen ebenfalls nicht äußern.
Analysten haben dem Bericht zufolge ihre Gewinnerwartungen für den Gesamtkonzern bereits nach unten gefahren. Die Investmentbank JP Morgan kürzte die Prognose für den diesjährigen Betriebsgewinn ohne Restrukturierungskosten von 1,6 Milliarden Euro (3,1 Milliarden Mark) auf 1,2 Milliarden Euro.
Mercedes will Ziele trotz Terroranschlägen erreichen
Die Marke Mercedes-Benz will ihre Absatzziele in diesem Jahr trotz der Terroranschläge in den USA erreichen. "Es gibt keinen Grund, dies in Frage zu stellen", sagte Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert am Dienstag (25.9.2001) am Rande einer Veranstaltung. Mercedes will in diesem Jahr den Rekordabsatz des Vorjahres von 1,05 Millionen Fahrzeugen übertreffen. Die USA sind nach Deutschland der zweitwichtigste Markt für die Stuttgarter Autobauer.
Der im deutsch-amerikanischen Autokonzern für die Marke Mercedes-Benz zuständige Hubbert räumte ein, dass in den USA im Moment in den Verkaufsräumen der Händler Zurückhaltung herrsche. Er gehe nach den Erfahrungen früherer Krisen aber davon aus, dass nach einer Phase der Unsicherheit die beabsichtigten Käufe nachgeholt würden.
Analyse der Situation noch nicht möglich
Im Moment müsse Mercedes in den USA noch Aufträge abarbeiten. Für eine wirkliche Analyse der Situation sei es jetzt noch zu früh. "Wir brauchen noch ein paar Wochen, um zu sehen, was wirklich los ist", sagte Hubbert.

Neues Heft
Top Aktuell ASV2318_Heftvorschau Neue AUTOStraßenverkehr Das sind die neuen Bestseller
Beliebte Artikel AUDI R8 V10 PLUS COUPE COMPETITION PACKAGE Audi R8 V10 Plus Coupé Competition Package Nur 10 Exemplare und nur für die USA
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen AUDI R8 V10 PLUS COUPE COMPETITION PACKAGE Audi R8 V10 Plus Coupé Competition Package Nur 10 Exemplare und nur für die USA Lamborghini Murcielago LP 670-4 SV Lamborghini Murcielago-Kopie Iraner klonen Supersportwagen
Allrad Mitsubishi L200 2019 Teaser Mitsubishi L200 Facelift 2019 Neuer Style für Japan-Pickup Rolls-Royce Cullinan (2018) Rolls-Royce Cullinan Fahrbericht So fährt das Luxus-SUV
Oldtimer & Youngtimer Oldtimer Galerie Toffen 20.10.2018 Auktion Oldtimer Auktion Toffen 2018 Versteigerung am 20.10.2018 10/2018, Lanzante Porsche 930 mit Formel-1-Motor Porsche 930 mit Formel-1-Motor Alter 911 Turbo mit McLaren-Herz