Daimler-Chrysler

Bilanz nicht geschönt

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat den Vorwurf zurückgewiesen, die wirtschaftliche Lage der US-Tochter Chrysler mit Bilanztricks schönzurechnen.

Der Pressesprecher des Stuttgarter Unternehmens, Thomas Fröhlich, reagierte damit auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Demnach wäre der Verlust von Chrysler 2003 um knapp 50 Prozent höher ausgefallen, wenn die internen Abrechnungsregeln mit der Dienstleistungssparte Daimler-Chrysler Services nicht geändert worden wären.

"Das ist ein ganz normaler Vorgang und hat nichts mit Bilanztricks zu tun", sagte Fröhlich am Samstag (28.2.). Vielmehr gehe es um eine sinnvolle Zusammenarbeit von Konzernsparten. Dem Bericht zufolge wurden Risiken aus dem Leasinggeschäft mit Chrysler-Fahrzeugen von der US-Marke auf die Service-Schwester übertragen. Zudem seien dort Kosten übernommen worden, die Chrysler entstanden waren, weil der Verkauf mit subventionierten Krediten angekurbelt worden sei.

Beide Transaktionen führten bei Chrysler laut Geschäftsbericht "zu einer Entlastung des operativen Ergebnisses in Höhe von 244 Millionen Euro". Bei Daimler-Chrysler Services fiel im Gegenzug der Gewinn um 244 Millionen Euro geringer aus. Der amerikanische Autobauer Chrysler weist offiziell für 2003 ein Minus von 506 Millionen Euro aus.

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