Daimler-Chrysler

Börsenrückzug

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autobauer Daimler-Chrysler zieht sich weltweit von zahlreichen Börsen zurück. Der Vorstand habe beschlossen, die Notiz an zwölf Handelsplätzen einzustellen, teilte der Konzern am Dienstag (20.6.) in Stuttgart mit.

Künftig werde die Aktie nur noch an den Bösen in Frankfurt, New York und Stuttgart gehandelt.

Hintergrund der Entscheidung seien die geringen Handelsvolumina und die Kosten, die durch die Fortführung der Börsennotierungen entstünden. Daimler-Chrysler wolle von der Integration der internationalen Kapitalmärkte profitieren und dadurch auch die Komplexität der Verwaltungsprozesse reduzieren. Nach Angaben einer Sprecherin lassen sich jährlich allein rund 50.000 Euro Gebühren für die Börsennotierung sparen.

Die Aktien von Daimler-Chrysler sollen unter anderem an der Mehrländerbörse Euronext (Paris), der Schweizer Börse SWX und der Tokioter Börse vom Kurszettel gestrichen werden. In den USA zieht sich der Konzern von der Philadelphia Stock Exchange, der Chicago Stock Exchange und der NYSE Arca (früher Pacific Exchange) zurück.

In Deutschland ist Daimler-Chrysler künftig nicht mehr an der Börse Berlin-Bremen, der Düsseldorfer Börse, den Börsen Hamburg und Hannover und an der Münchner Börse vertreten.

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