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Daimler-Chrysler

Bosch soll blechen

Der Autokonzern DaimlerChrysler fordert nach einem Bericht des Magazins "Focus Money" vom Zulieferer Bosch wegen der Panne mit fehlerhaften Dieselpumpen 75 Millionen Euro Schadenersatz.

Ein Sprecher des Stuttgarters Autokonzerns wollte am Dienstag (22.2.) den Bericht nicht kommentieren. Aus Branchenkreisen war zu erfahren, dass die Gespräche zwischen Bosch und Daimler-Chrysler noch laufen und es noch keinen genauen Zahlen für einen möglichen Schadenersatz gebe.

Das Wirtschaftsmagazin schreibt unter Berufung auf einen Daimler-Chrysler-Manager, dass der tatsächliche Schaden bei 100 Millionen Euro liege, der Autobauer aber nur 75 Millionen Euro zurückfordere. Branchenkreise hatten den Schaden, der durch die Lieferung fehlerhafter Hochdruckeinspritzpumpen entstanden ist, im Januar auf eine niedrigen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt.

Allein die hauptbetroffenen Autobauer BMW und Daimler-Chrysler konnten seit Januar zehntausende Autos nicht bauen oder mussten sie in die Werkstätten rufen. Seit dem 4. Februar produziert Bosch mit Hochdruck wieder Dieselpumpen, nachdem der durch einen Unterzulieferer verursachte Fehler abgestellt worden ist.

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