Daimler-Chrysler droht Millionen-Bußgeld

Daimler-Chrysler soll jahrelang preiswerte Re-Importe behindert haben. Die EU-Kommission sieht darin einen Verstoß gegen den freien Warenverkehr.

Die Europäische Kommission wird den Automobilkonzern Daimler-Chrysler wegen Verstößen gegen den freien Warenverkehr in der EU verurteilen. Das meldet das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) und bezieht sich dabei auf Kommissionskreise. Daimler-Chrysler soll demnach jahrelang preiswerte Re-Importe behindert und damit gegen die Binnenmarktgesetze der Gemeinschaft verstoßen haben.

Daimler-Chrysler teilte am Dienstag (18.9.2001) mit, dem Unternehmen sei der Inhalt der geplanten EU-Entscheidung nicht bekannt. Man sei nach wie vor der Meinung, dass die von der Kommission 1999 erhobenen Vorwürfe nicht haltbar sind. „Wir werden uns nicht an Spekulationen beteiligen, welchen Inhalt die Entscheidung der Kommission haben wird“, heißt es in einer Stellungnahme.

Kartellrechtsexperten erwarteten ein millionenschweres Bußgeld. Nach Ermittlungen von über 30 Monaten wolle EU-Kommissar Mario Monti die Entscheidung am 10. Oktober verkünden. Im Entwurf sei von zwei schweren und zwei mittelschweren Verstößen gegen den Grundsatz des freien Warenverkehrs die Rede.

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