Daimler-Chrysler

Hyundai macht Schluss

Der koreanische Autokonzern Hyundai Motor wird in der kommenden Woche alle Kooperationsverträge mit Daimler-Chrysler kündigen.

Dies hätten drei Vorstandsmitglieder bestätigt, berichtete die Branchenzeitung "Automobilwoche". Betroffen seien das
Gemeinschaftsunternehmen zum Bau von Nutzfahrzeugen und die jährliche Lieferung von 50.000 Lkw-Motoren an Hyundai. Kurz zuvor hatte Daimler-Chrysler den Rückzug beim japanischen Autohersteller Mitsubishi angekündigt.

Daimler-Chrysler-Finanzchef Manfred Gentz hatte am Freitag (23.4.) in einer Telefonkonferenz noch gesagt, alle Kooperationen mit Hyundai liefen weiter. Allerdings sei die strategische Notwendigkeit des Nutzfahrzeug-Joint-Venture mit Hyundai heute nicht mehr so gegeben wie 2001, als man zusammenging. Durch die Übernahme von Mitsubishi-Fuso habe sich die Situation geändert.

Dem Zeitungsbericht zufolge ist Hyundai-Chef Park Hwang-Ho zudem weiter stark verärgert über die China-Pläne von Mercedes-Benz. Hyundai beharrt auf seiner Position, dass der chinesische Partner Beijing Automotive Industry Company (BAIC) für 30 Jahre exklusiv an Hyundai gebunden sei. Wenn sich die Koreaner durchsetzen, kann Mercedes-Benz keine Automobilproduktion in China mit BAIC starten.

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