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Daimler-Chrysler

Mehr Geld für Umweltschutz

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat im vergangenen Jahr für den Umweltschutz mehr als 1,6 Milliarden Euro ausgegeben. Dies seien rund 100 Millionen Euro mehr als im Jahr davor, sagte Forschungsvorstand Thomas Weber am Donnerstag (14.7.) in Rastatt.

14.07.2005

Weber betonte bei der Vorlage des Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichts des Unternehmens im A-Klasse-Werk, dass DaimlerChrysler in den vergangenen zehn Jahren die Stickoxid-Emissionen um 70 Prozent und den Partikelausstoß um über 95 Prozent reduziert habe.

Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der deutschen Pkw-Fahrzeugflotte sei seit 1990 um 29 Prozent gesunken. Weber hob hervor, dass inzwischen nicht nur alle Mercedes-Benz-Pkw serienmäßig einen Rußpartikelfilter erhalten würden, sondern dass dies ab Anfang 2006 auch für alle Smart-Diesel-Modelle gelte. Der Technologie-Vorstand sagte, dass integrierter Umweltschutz ein festverankertes Unternehmensziel sei. Dies werde auch zunehmend von den
Kapitalmärkten gefordert und honoriert.

Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am Umweltverhalten des Autokonzerns wies Weber als irreführend zurück. Diese hatte moniert, dass Daimler-Chrysler in diesem Jahr im Umweltbericht des Konzerns nicht wie in der Vergangenheit eine Stellungnahme der DUH abgedruckt habe. Ein zentraler Kritikpunkt der DUH war die Klage von Daimler-Chrysler gegen die geplante kalifornische Emissionsgesetzgebung - die Umwelthilfe sprach von einem "Machtkampf zwischen Jürgen Schrempp und Gouverneur Arnold Schwarzenegger".

Weber entgegnete, dass alle internationalen Automobilhersteller, die in den USA Autos verkauften, sich für die Klage zusammengeschlossen hätten. Es gehe dabei nicht um die strengen Abgasziele, sondern darum, dass es für die gesamten USA geltende Regeln geben müsse und nicht wie im vorliegenden Fall nur in Kalifornien geltende. Der Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns wird in diesem Jahr an Stelle der Umwelthilfe vom Berliner Öko-Institut bewertet.

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