Daimler-Chrysler

Neuer Verdächtiger

In der Affäre um Insiderhandel gibt es nach einem Bericht des "Handelsblattes" einen weiteren Verdächtigen. Der Spediteur Gerhard Schweinle erklärte der Zeitung, dass seine Wohnung in der vergangenen Woche von der Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsucht wurde.

Ein Rechtsvertreter des Spediteurs bestätigte zudem, der Sprecher des Verbandes kritischer Daimler-Aktionäre, Jürgen Grässlin, habe den Staatsanwälten Schweinle als Informanten über den Schrempp-Rücktritt und den Insiderhandel genannt. Sein Mandant habe die Informationen wiederum von einer hochrangigen Quelle bei Daimler erhalten. Grässlin hatte behauptet, er habe die Informationen von dem Schrempp-Rücktritt schon zwölf Tage vor der öffentlichen Ankündigung gehabt.

Schweinle war im März dieses Jahres vom Landgericht Stuttgart wegen Umsatzsteuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Schweinles Speditionsgruppe hatte nach Ansicht des Gerichts mit Daimler-Chrysler vereinbart, mehr als 1.100 Mercedes-Neuwagen abzunehmen und diese erst nach sechs Monaten weiter zu verkaufen. Daran hatte er sich nicht gehalten.

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