Daimler-Chrysler

Pumpgeschäft für China

Der Autokonzern Daimler-Chrysler will in China ins Geschäft mit Finanzdienstleistungen einsteigen.

"Wir werden dort so schnell wie möglich starten", sagte der scheidende Vorstandschef der Dienstleistungstochter Daimler-Chrysler Services, Klaus Mangold, am Montagabend (25.11.) in Berlin. Noch 2004 solle voraussichtlich mit einem chinesischen Partner eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden. China biete ein großes Wachstumspotenzial für Leasing und Fahrzeug-Finanzierungen. Im Jahr 2003 steuere die frühere Debis insgesamt auf ein "sehr gutes" Ergebnis zu.

"Es könnte sein, dass es das beste Jahr wird, was wir je hatten", sagte Mangold (60), der den Chefsessel nach neun Jahren Mitte Dezember an das bisherige Vorstandsmitglied Bodo Uebber (44) abgibt. Eine konkrete Ergebnisprognose nannte er nicht. In den ersten neun Monaten 2003 stieg der operative Gewinn kräftig auf rund eine Milliarde Euro. Im Gesamtjahr 2002 hatte er bei 964 Millionen Euro gelegen. Einmalige Ergebniseffekte aus dem Verkauf weiterer Sparten gebe es in diesem Jahr nicht.

Das inzwischen nach der Trennung von mehreren Geschäftsfeldern wie Mobilfunk und Informationstechnologie entstandene Portfolio stehe nicht weiter zur Disposition, sagte Mangold. Dies gelte auch für die Beteiligung am Mautkonsortium Toll Collect. Ein Verkauf spräche gegen die langfristigen strategischen Überlegungen des Konzerns. Angaben zu einem Starttermin der Lkw-Gebühr, der wegen technischer Probleme derzeit offen ist, wurden nicht gemacht.

Stärker zulegen will Daimler-Chrysler Services im Geschäft mit der Fuhrpark-Betreuung für Firmen und Behörden. Das Flottenmanagement werde sich in den nächsten Jahren mit hohen zweistelligen Raten weiterentwickeln, sagte Mangold. Derzeit kümmert sich das Unternehmen weltweit um 330.000 Personenwagen und 60.000 Lastwagen. Das gesamte
Vertragsvolumen von Daimler-Chrysler Services betrug zuletzt 102 Milliarden Euro.

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