Daimler-Chrysler

Weiter mit EADS

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hält trotz der Airbus-Krise an seiner Strategie beim Mutterkonzern EADS fest und plant keinen weiteren Aktienverkauf.

Vorstandschef Dieter Zetsche hatte im Frühjahr betont, das Stuttgarter Unternehmen werde mit mindestens 15 Prozent ein wesentlicher Anteilseigner bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern bleiben. An diesem Ziel habe sich nichts geändert, bekräftigte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag (5.10.).

Der Autobauer hält formal noch 30 Prozent der EADS-Anteile, hatte aber bereits im April eine Reduzierung um 7,5 auf 22,5 Prozent angekündigt. Der Verkauf wird aber erst 2007 erfolgen. Bis wann die Absenkung auf 15 Prozent erfolgen wird, ist nach Angaben des Sprechers noch offen. Ob die Reduzierung in einem oder mehreren Schritten erfolgen wird, sei ebenfalls noch nicht klar.

Der Autobauer, der wegen Problemen mit seiner US-Tochter Chrysler jüngst eine Gewinnwarnung veröffentlichen musste, ist derzeit größter Einzelaktionär bei EADS. Wegen der Produktionsprobleme beim A380 rechnet das DAX-Unternehmen mit einer Ergebnisbelastung im laufenden Geschäftsjahr. Das Unternehmen will sich bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal am 25. Oktober zu den Verlusten äußern. Zu Analystenspekulationen, die Gewinneinbußen werden bis zu 400 Millionen Euro betragen, wollte der Sprecher mit Hinweis auf noch fehlende Zahlen von EADS keinen Kommentar abgeben.

Wegen der Probleme auf dem hart umkämpften US-Markt erwartet der Autobauer bei der Marke Chrysler in diesem Jahr bereits eine Milliarde Euro Verlust. Die Konzernjahresprognose für den operativen Gewinn (Operating Profit) wurde wegen der tiefroten Zahlen in den USA von sechs Milliarden auf fünf Milliarden Euro zurückgeschraubt.

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