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Stromladen bei Elektroautos

Eine Softwarelösung für einfaches Aufladen

04/2018, Smart Fortwo ElectricDrive Foto: Daimler 13 Bilder

Das Reisen mit dem Elektroauto soll und muss einfacher werden. Die Berliner Firma Hubject hat mit ihrem Plug&Charge-System einen vielverversprechenden Ansatz in den Ring geworfen.

20.04.2018 Bernd Conrad Powered by

Eine schneller voranschreitende Verbreitung von Elektroautos hat nicht nur in den teilweise langen Lieferzeiten der entsprechenden Modelle oder der Anzahl von Ladepunkten seine Gründe. Potenzielle Kunden sind oftmals auch vom immer noch vorherrschenden Flickenteppich in Deutschland abgeschreckt.

Um ein Elektroauto aufladen zu können, benötigt man oftmals einen Vertrag mit einem Energieanbieter oder eine entsprechende Karte, um an einer Ladesäule Strom zu zapfen. Eine Reise mit dem Elektroauto von Hamburg nach Berlin könnte schon daran scheitern.

Roaming für Elektroautos

Das Berliner Unternehmen Hubject setzt mit seinem eRoaming genannten Produkt genau hier an. Der Begriff Roaming ist aus dem Mobilfunk entnommen, wo er für die Nutzung anderer Netze im Ausland verwendet wird.

Unternehmensangaben zufolge sind über 61.000 Ladepunkte auf drei Kontinenten an die offene Hubject-Plattform angeschlossen. 300 Partner arbeiten mit Hubject, dazu zählen unter anderem Energieversorger und Anbieter von Car Sharing. Bestandteil ist ein digitales Zertifikat im Fahrzeug. Damit kann ein gesicherter Datenaustausch zwischen dem Elektroauto und der Ladesäule stattfinden. Das Auto wird also erkannt und kann aufgeladen werden. Auch der Bezahlvorgang erfolgt vollautomatisch. Der Fahrer muss also nicht vor Ort bezahlen, sondern bekommt eine Gesamtabrechnung.

Daimler, BMW und VW sind Anteilseigner

„Plug & Charge“, auf Deutsch; „Hineinstecken und Laden“, nennt sich dieses einfache System, das den Besitzern und Fahrern von Elektroautos das mobile Leben stark erleichtern soll.

Daimler baut das Hubject-System bereits in die elektrisch angetriebenen Varianten von Smart Fortwo und Forfour ein. Nicht ohne Grund: Bereits seit dem Jahr 2012 ist der Daimler-Konzern als Gesellschafter bei Hubject an Bord. Neben den Stuttgartern zählen auch BMW und Volkswagen, der Zulieferer Bosch und die Energieunternehmen Innogy und EnBW zu den Anteilseignern von Hubject.

Der Pilotversuch ist abgeschlossen, jetzt bereiten die Unternehmen den Roll-Out des Systems vor. Auch andere Autohersteller sollen dafür gewonnen werden, Plug&Charge in ihre Elektroautos einzubauen. Einen Zeitplan für den weltweiten Marktstart geben aber weder Daimler noch Hubject bekannt.

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Der ADAC freut sich schon auf die vielen neuen Abschlepp-Kunden und den groesseren Umsatz der super Abschleppstangen.

henry 20. April 2018, 21:29 Uhr
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