Daimler erweitert in China

Milliarden für neue Werke

Daimler Logo Foto: dpa

Daimler treibt sein Engagement in China energisch voran. Der Autobauer bekam am Dienstag (28.6.) grünes Licht für die Erweiterung seiner Pkw-Produktion und den Bau eines neuen Motorenwerks.

In die Projekte fließen nach Konzernangaben rund zwei Milliarden Euro. "Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Vertragsunterzeichnung bei den deutsch-chinesischen Konsultationen in Berlin.

C-Klasse, E-Klasse und GLK aus China

Neben der C-Klasse und der E-Klasse Langversion wollen die Stuttgarter bereits von diesem Jahr an auch den Geländewagen GLK in China fertigen. Ab 2013 sollen schrittweise drei Baureihen der neuen Kompaktklasse hinzukommen.
 
Daimler arbeitet in China mit dem Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) zusammen. Im Werk des Gemeinschaftsunternehmens Beijing Benz Automotive (BBAC) in Peking laufen derzeit jährlich rund 80.000 C-Klassen und E-Klasse Langversionen vom Band.
 
Bis 2015 will Daimler den Absatz in China auf 300.000 Autos pro Jahr hochschrauben. Zwei Drittel davon sollen früheren Angaben zufolge in dem Land produziert werden, ein Drittel importiert.
 
Im vergangenen Jahr hatten die Schwaben die Verkäufe in China um 112 Prozent auf 148 000 Autos gesteigert. Für das laufende Jahr peilt  Zetsche ein Absatzplus von mindestens 20 Prozent an.
 
In einem neuen Werk startet Daimler 2013 mit der Produktion von Motoren. Diese sollen in den in China gebauten Autos und Vans zum Einsatz kommen. Das Werk wird zunächst eine Kapazität für 250.000 Motoren pro Jahr haben, erst einmal sollen allerdings nur 100.000 Motoren pro Jahr gebaut werden.
 
Zudem planen die Stuttgarter ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, zum Beispiel für Fahrzeugtests. Die Investitionen sind Teil der Wachstumsstrategie, in die Daimler in den nächsten Jahren gemeinsam mit seinen Partnern insgesamt drei Milliarden Euro stecken will.

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