Daimler feilt an Abwehrstrategie

Foto: Daimler

Um sich vor dem Einstieg eines feindlichen Großinvestors zu schützen, feilt der Autobauer Daimler nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) mit der Deutschen Bank an einer Abwehrstrategie.

Demnach steht die Suche nach einem "Ankerinvestor" ganz oben auf der Prioritätenliste, berichtet das Blatt am Mittwoch (6.8.).

Diese Rolle könnte das Emirat Kuwait einnehmen, das mit einem Anteil von 7,6 Prozent der einzige nennenswerte Anteilseigner bei den Stuttgartern ist. Der Finanzminister des Landes hat nach Angaben des Blatts bereits Interesse an einer Ausweitung des Engagements signalisiert. Daimler wollte den Bericht nicht kommentieren.

Hintergrund für die Spekulationen sind der massiv gesunkene Aktienkurs und Börsenwert des Autobauers sowie das Fehlen eines Großaktionärs. Der Börsenwert von Daimler ist mit derzeit rund 39 Milliarden Euro im Vergleich zu Ende vergangenen Jahres um die Hälfte geschrumpft. Bereits seit Wochen gibt es Diskussionen über eine mögliche Übernahme von Daimler. Zuletzt war über den Einstieg des schwedischen Finanzinvestor Cevian Capital bei den Stuttgartern spekuliert worden.

Der Börsenkurs reagiert derweil kaum noch auf die Marktgerüchte. Nachdem die Papiere zunächst deutlichen Rückenwind im DAX bekommen hatten, bewegten sich die Aktien am Mittwoch nur um rund ein Prozent auf 39,69 Euro nach oben.

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