Daimler und BMW wechseln Telefon-Anbieter

Von Telekom zu o2, von o2 zu Vodafone

Daimler Logo Foto: dpa

Mit Daimler hat o2 seinen bisher größter Geschäftskunden gewonnen und löst die Deutsche Telekom ab, mit der der Autobauer zuvor unterwegs war.

Mit dem Autobauer Daimler hat der Telekommunikations-Anbieter o2 seinen in Deutschland bisher größten Geschäftskunden an Land gezogen. Die hierzulande beschäftigten Daimler-Mitarbeiter werden demnächst mit ihren Handys im Netz von o2 telefonieren und auch das mobile Internet des Anbieters nutzen, wie die Telefónica Germany am Mittwoch (13.7.) in München mitteilte.

Die deutsche Tochter der spanischen Telefonica bietet ihre Produkte hierzulande unter der Marke o2 an. Bisher nutzte Daimler in Deutschland bei seinen Mobilfunkverträgen Angebote der Deutschen Telekom.

Volumen im zweistelligen Millionenbereich

o2 gewinne durch den Deal mit Daimler seinen größten Geschäftskunden in Deutschland, sagte eine mit dem Abschluss vertraute Person. Die "Financial Times Deutschland" (13.7.) schreibt unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, der Vertrag habe ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich. Ein Telefónica-Sprecher sagte, dass es sich bei dem Abschluss "um mehrere zehntausend SIM-Karten" handele.

Die Umstellung auf die neuen Verträge laufe im April nächsten Jahres. Darüber hinaus würden Mitarbeiter, die einen neuen Job bei Daimler antreten, schon heute o2-Karten bekommen. Eine Sprecherin des Autobauers bestätigte den Abschluss, wollte Vertragsinhalte aber nicht kommentieren. Vom Wechsel betroffen seien nur die hierzulande beschäftigten Daimler-Mitarbeiter. Neben deren Handyverträgen und der Nutzung des mobilen Internets - etwa mit dem Laptop - gehe es auch um das weltweite Roaming, also Surfen und Telefonieren im Ausland.

BMW wechselt von o2 zu Vodafone

Auf dem Markt ist derzeit viel Bewegung - es herrscht Preiskampf. Nach dpa-Informationen hat o2 kürzlich seinen Großkunden BMW verloren - und zwar an Vodafone. Ein o2-Sprecher bestätigte das am Mittwoch und sagte, das Volumen des verlorenen BMW-Auftrages sei bedeutend kleiner als der Neuabschluss mit Daimler. In einem internen Rundschreiben, das der dpa vorliegt, begründet BMW die Entscheidung für den Wechsel zu Vodafone mit "äußerst günstigen Konditionen". Der Neuvertrag für den Münchner Autobauer läuft von Anfang 2012 bis 2016.

Zur räumlichen Geltung der Ausschreibung heißt es in dem Schreiben: "Enthalten waren neben den Kernländern Deutschland, Großbritannien und Österreich acht weitere optionale europäische Länder sowie die USA und Südafrika."

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