Freddy Kottulinsky, Audi Audi
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Dakar-Sieger Freddy Kottulinsky verstorben

Freddy Kottulinsky Dakar-Sieger Freddy Kottulinsky verstorben

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Rennfahrer Freddy Kottulinsky ist am 4. Mai 2010 im schwedischen Karlstad gestorben. Kottulinsky wurde vor allem mit seinem Rallye Paris-Dakar Sieg (Rallye Oasis) im Jahr 1980 mit einem VW Iltis bekannt. Daneben war er in der Formel 3, Formel Super Vau und dem Rallyesport unterwegs.

Freddy Kottulinsky, mit vollem Namen Winfried Philippe Adalbert Karl Graf Kottulinsky Freiherr von Kottulin, wurde 77 Jahre alt. Er entstammt einem österreichischen Adelsgeschlecht und wurde in München geboren. Seine letzten Tage verbrachte Kottulinsky im schwedischen Karlstad im Kreise seiner Familie. Er erlag einem Krebsleiden.

Beginn der Rennfahrerkarriere in Schweden

Der Graf wanderte 1953 nach Schweden aus und begann dort seine Rennfahrerkarriere. Zunächst eröffnete er eine Autowerkstatt und fuhr dann im Jahr 1959 mit einem MGA seine ersten Rennen. Kottulinsky gewann drei EM-Titel in der Formel 3 und ein EM-Titel in der Formel Super Vau und bestritt Rennen in der Formel 2 und der Tourenwagen-Europameisterschaft. Seine Leidenschaft galt außerdem dem Rallye-Sport. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Rallye Paris-Dakar (Rallye Oasis) im Jahr 1980 auf einem VW Iltis. Zu seinen Weggefährten gehörten Niki Lauda, Ronnie Peterson und Marc Surer.

Neben der Rennerei setzte sich Kottulinsky, der auch die schwedische Staatsbürgerschaft hatte, für sicheres Fahren ein. Er war einer der Mitbegründer der Audi-Fahrertrainings und ging nach 25 Jahren in Diensten von Audi mit Anfang 70 eher widerwillig in Ruhestand. Der Pfeifenraucher konnte sich nur schwer von seiner Motorsport-Leidenschaft trennen und nahm bis vor zweieinhalb Jahren sogar noch an Rennen wie dem Divinol Cup in Hockenheim teil.

Kottulinskys Engagement für das Schleizer Dreieck

Zu seinen Lieblingsstrecken gehörte allerdings das Schleizer Dreieck. Für die Erhaltung der Rennstrecke setzte sich Kottulinsky besonders ein. Er lebte auch mehrere Jahre in Schleiz, nachdem er dort seine Jugendliebe Bärbel wieder getroffen hatte und heiratete. Nach dem Tod seiner Frau setzte sich Kottulinsky in Schweden in der Nähe seiner Tochter Susanne zur Ruhe. Susanne, Sohn Ted und Neffe Harald Leppert wandelten ebenfalls auf den Pfaden des Grafen und sammelten Erfolge im Motorsport.

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Für die Fahrer ist er eine Mischung aus der Nordschleife und Macau.