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Delphi

Mehr Hilfe von GM

Foto: Delphi

Der US-Autozulieferer Delphi schöpft in seinem jahrelangen Insolvenzverfahren dank weiterer Milliardenhilfen des Autobauers General Motors GM neue Hoffnung.

15.09.2008 Kommentare

Der Opel-Mutterkonzern GM habe seine Unterstützung von 6,0 auf 10,6 Milliarden Dollar nach oben geschraubt, teilte Delphi zum Wochenende am Sitz in Troy (Michigan) mit. Delphi hält nun einen Neuanfang und ein Verlassen des Gläubigerschutzes zum Jahresende für möglich. Delphi gehörte einst zu GM und macht mit dem größten US-Autobauer immer noch einen großen Teil seiner Geschäfte.

Zu den schwersten Problemen von Delphi zählen auslaufende Kredite, Pensionsverpflichtungen sowie zu wenig Liquidität. Der massive Abschwung auf dem US-Automarkt belastet zudem das laufende Geschäft. Zuletzt hatten sich die Zweifel an einer erfolgreichen Sanierung gemehrt. Auf Basis der neuen Zusagen werde das Insolvenzgericht nun voraussichtlich am 23. September über die weitere Entwicklung beraten, teilte Delphi mit.

Der Autozulieferer steht seit Ende 2005 unter Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts. Im ersten Halbjahr verbuchte Delphi einen Verlust von 1,14 Milliarden Dollar bei knapp 10,5 Milliarden Dollar Umsatz.

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