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Detroit Motor Show 2010

General Motors hakt Krise ab

Nach einem katastrophalen Jahr 2009 blickt die Opel-Mutter General Motors (GM) optimistisch in die Zukunft. GM- Konzern-Chef Ed Whitacre sagte am Montag (11.01.) auf der Autoshow in Detroit, der einst weltgrößte Autobauer werde nach der Insolvenz im Vorjahr nun wieder zulegen: "Wir schrumpfen nicht mehr, sondern wir wachsen."

Whitacre betonte erneut, dass GM bis Juni dieses Jahres seine Kredite von 6,7 Milliarden Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro) zurückzahlen werde. Der US-Konzern wird mit staatlichen Milliardenhilfen am Leben gehalten und gehört derzeit mehrheitlich den USA und Kanada.

Amerika soll stolz auf GM sein

Insgesamt hatten die Regierungen GM mit 50 Milliarden Dollar gestützt. "GM war für die Regierungen eine gute Investition. Wir werden alles zurückbezahlen und ihre Erwartungen übertreffen", sagte Whitacre. Whitacre führt den US-Konzern seit Dezember 2009. Er war nach der Insolvenz von Präsident Barack Obama zum Verwaltungsratsvorsitzenden von GM ernannt worden. Zuletzt hatte er vorhergesagt, dass GM 2010 Gewinne machen könne. Damit wäre eines seiner großen Ziele erfüllt, wie er betonte: "Ich will GM profitabel machen und Amerika stolz auf
dieses Unternehmen."

Die Premieren der Detroit Auto Show 2010

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