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Mobilitätsservices und Car Sharing

Renault kooperiert mit DiDi in China und Ikea

04/2018, DiDi Headquarters Foto: DiDi 5 Bilder

Den Namen DiDi haben viele Menschen außerhalb Chinas noch nie gehört. Das könnte sich in wenigen Jahren ändern. Das Unternehmen will weltweit eine Führungsrolle bei Mobilitätsdienstleistungen einnehmen. Ein Partner ist Renault.

26.04.2018 Bernd Conrad Powered by

Auch im weltweit größten Automarkt China ist Car Sharing auf dem Vormarsch. Die drei Großkonzerne Alibaba (Chinas Amazon), Tencent und der Internetkonzern Baidu sind Investoren bei DiDi Chuxing. Unter dieser Marke fungiert ein Mobilitätsanbieter, der in 400 Städten des Riesenreichs aktiv ist und über 450 Millionen Kunden hat.

Neben Bussen, einem Chauffeurdienst und Flotten von Mieträdern zählen auch Angebote für gemeinsame Taxifahrten (Taxi Hailing), eine Autovermietung und Car Sharing zu den Angeboten von DiDi Chuxing. Nicht nur in China ist man damit aktiv. Vor kurzem wurde auch der Start eines Car Sharing – Dienstes in Mexiko bekanntgegeben.

Renault-Nissan-Mitsubishi ist neuer Partner

04/2018, Renault Nissan Mitsubishi Allianz Foto: https://www.renault-presse.de

Innerhalb dieses Universums will das Firmenbündnis DiDi Auto-Alliance zum weltweit größten Anbieter von Car Sharing aufsteigen. Die europäisch-japanische Allianz von Renault, Mitsubishi und Nissan, ist jetzt ein neuer Partner von DiDi Auto-Alliance.

DiDi will eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 eine Flotte von über einer Million elektrifizierten Autos auf der Straße haben. Neben den chinesischen Kooperationspartnern BAIC und NEVS will auch Renault-Nissan-Mitsubishi hiermit neue Absatzkanäle für Hybride und Elektroautos der eigenen Märkte beliefern.

Ogi Redzic, Senior Vice President of Connected Vehicles an Mobility Services von Renault-Nissan-Mitsubishi sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit: „China ist ein Schlüsselmarkt für Renault-Nissan-Mitsubishi, und wir planen dort in enger Partnerschaft mit Marktführern wie DiDi die intelligente Mobilität der Zukunft maßgeblich mit zu gestalten.“

Autonome Autos sind Teil der Strategie

Auch selbstfahrende Autos dürften bei der Kooperation mit DiDi im Fokus stehen. Es ist ein Teil des aktuellen Strategieplans von Renault-Nissan-Mitsubishi, bis zum Jahr 2022 einer der wichtigsten Anbietet von autonom fahrenden Taxis zu werden. 40 verschiedene Modelle mit autonomen Fahrfunktionen plant die Allianz. Dafür wurde ein Wagniskapitalfond aufgelegt, der in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar schwer sein soll. Gemeinsam mit Kooperationspartnern möchte Renault-Nissan-Mitsubishi die technischen Voraussetzungen für autonomes Fahren entwickeln und teilen.

Ein Großteil dieser Technologien dürfte dann vor allem in Fahrzeugen auf Chinas Straßen unterwegs sein.

Renault kooperiert mit Ikea

Auch auf dem französischen Heimatmarkt startet Renault ein neues Car Sharing – Programm mit einem großen Partner, wenn auch einem branchenfremden Unternehmen.

In Zusammenarbeit mit dem Möbelhändler Ikea bringt die Konzerntochter Renault Mobility, die in Frankreich bereits 180 Car Sharing – Flotten betreibt, ein neues Angebot an den Start.

Bis September 2018 sollen 300 Autos an den 32 Ikea-Standorten in Frankreich für Möbelkunden zur Verfügung stehen. Vor allem der Kastenwagen Trafic und der kleinere Kangoo, der auch als Elektroversion zur Verfügung stehen wird, bieten sich für den Transport von frisch erstandenen Möbeln und Küchen an.

Dekoartikel und Topfpflanzen dürften auch in den elektrischen Kleinwagen Zoe passen. Zwei Jahre nach dem Start soll die bei Ikea zur Verfügung stehende Flotte ausschließlich aus Elektroautos bestehen. Renault und Ikea wollen bis dahin eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an den Möbelhäusern aufbauen.

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