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VW-Zukunft

Die Neuheiten aus der VW-Schmiede

VW Sharan Foto: Christian Schulte 25 Bilder

Gestärkt durch den Erfolg seiner kleineren Modelle, erneuert VW im kommenden Jahr die größeren Baureihen. Zunächst ergänzt jedoch der zweitürige Polo das Modellprogramm, und weitere Karosserie- und Motorvarianten des Kleinwagens stehen bereits vor der Tür.

10.09.2009 Birgit Priemer

Es war ein bisschen wie im Märchen: Jahrelang verließen sich speziell BMW und Mercedes darauf, dass der Kunde immer größere, luxuriösere und stärkere Autos wolle - und bezahle. Der Markt war ein Schlaraffenland, in dem jeder einen Goldesel zu haben schien. Erst als die Kunden mit Dukaten knauserten und gesetzlich geregelte Verbrauchsgrenzen drohten, nahmen sie kleinere Autos in ihr Programm. So brachte Mercedes die ungeliebten und wenig rentablen A-Klasse und Smart, während BMW mit 1er und Mini konterte.

VW Passat auf dem Autosalon Paris 1:26 Min.

VW baut immernoch Volks-Wagen

Der VW-Konzern ist da schon wegen seiner ursprünglichen Funktion als Produzent von Volks-Wagen besser aufgestellt, hat trotz des Kaufs von Nobelmarken und eigener Luxus-Ambitionen seine Herkunft nie vergessen. Lupo, Fox und das künftige Einstiegsmodell VW Up bringen das Bekenntnis zum kleinen, sparsamen Wagen ebenso überzeugend zum Ausdruck wie diverse Studien zum Zwei- oder gar Ein-Liter-Auto.

Der VW Polo Zweitürer auf der IAA

Und obwohl der VW Polo (zum VW Polo-Einzeltest) über Generationen vom 3,50 Meter kurzen Leichtbau-Zwerg zum hoch- und vollwertigen Allroundmobil wurde, traf er stets perfekt den Zeitgeist. Jüngstes Beispiel ist der neue Zweitürer, der sich zur IAA in beinahe coupéhafter Form präsentiert. "Klar, deutlich und sofort erkennbar", umschreibt Designchef Walter de Silva seine Designstrategie, "La Semplicità" heißt das Schlüsselwort. Mit 3,97 Metern ist der Zweitürer zwar genauso lang wie der Viertürer, wirkt aber durch längere Portale, ansteigende Seitenlinie und filigrane C-Säulen dynamischer. Das 60 PS starke Basismodell - serienmäßig mit ESP, Tagfahrlicht, elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung ab 12.150 Euro zu haben - kann diesen Anspruch nur begrenzt erfüllen, schon eher die fünf anderen Motoren zum Start.

Stufenheck-Version und Cross-Optik für den VW Polo

Die 86 und 105 PS starken Benziner werden übrigens wie der 90 PS starke 1.6 TDI und eine neue Blue Motion-Variante, die Anfang 2010 folgt, optional mit einem Doppelkupplungsgetriebe geliefert. Mit dem Sparpaket soll der Polo TDI (75 PS) nur 3,3 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen - das entspricht einem CO2-Ausstoß von gerade einmal 87 g/km. Doch auch nach oben bleibt Luft in der VW Polo-Palette: Wie bisher wird es eine GTI-Variante geben - optisch aufgepeppt und zunächst mit einem 1,4-Liter-TSI unter der Fronthaube, der 170 PS leistet. Wer lieber am anderen Ende etwas mehr hätte, kann künftig wieder zur Stufenheck-Version mit angehängtem Kofferraum greifen, die speziell für Märkte wie Russland entwickelt wurde. Darüber hinaus steht ein Cross Polo in Geländeoptik sowie etwas später eine vanartige Ausführung mit erhöhter Sitzposition auf dem Programm.

Der VW Passat spart beim Verbrauch

Ganz so facettenreich gestaltet sich die runderneuerte VW Passat-Reihe nicht, die erstmals im Herbst nächsten Jahres auf dem Pariser Autosalon zu sehen sein wird, denn es bleibt bei Limousine und Variant. Der Verzicht auf den umstrittenen Plakettengrill zugunsten einer klar und edel gezeichneten Frontpartie hilft der eleganten Linie ebenso wie der längere Radstand samt kürzeren Überhängen. Von beidem profitieren neben den Proportionen auch das Raumangebot. Gespart wird nicht an Sicherheit und Komfort, sondern beim Verbrauch: Als Blue TDI soll der Passat nur 114 g CO2/km emittieren, mit Gasantrieb 119 g/km. Der V6-Benziner entfällt, und den 1,4-Liter-TSI-Motoren soll später eine noch genügsamere 1,2-Liter-Variante folgen.

Über 40 Messe-Seiten zur IAA finden sie auch in der aktuellen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 20, ab dem 10.9. im Handel. Die weiteren Themen:
- Test Audi A5 Sportback
- Fahrbericht BMW 5er GT
- IAA-Messe-Guide
- Nardo Highspeedtest

VW Touareg mit Hybrid auf der Detroit Auto Show

Die im unteren Segment gestartete Umweltstrategie von VW erreicht über VW Polo, VW Golf und VW Passat nächstes Jahr sogar den VW Touareg. Zur Premiere auf der Detroit Auto Show im Januar wird die zweite Generation auch als Hybrid gezeigt. Prototypen mit einem 333 PS starken V6, der von einem 38 kW starken E-Motor unterstützt wird, sind bereits unterwegs. Die Neuauflage wirkt optisch flacher und ist bei fast unveränderten Abmessungen deutlich leichter: Durch einen höheren Anteil von Leichtbaumaterialien und Allradantrieb mit Torsen-Differenzial hat der VW Touareg rund 250 Kilogramm abgespeckt. Ebenfalls 2010 bekommt der VW Sharan nach 15 Produktionsjahren einen Nachfolger auf Passat-Basis, der erstmals über Schiebetüren verfügt. Moderne Assistenzsysteme wie aktive Einparkhilfe und Rückfahrkamera erleichtern den Umgang mit der bis zu siebensitzigen Großraumlimousine. Die Diesel werden auf Common-Rail-Einspritzung umgestellt, die Benziner entstammen der aktuellen TSI-Familie. Natürlich gibt es wahlweise das Doppelkupplungsgetriebe DSG und eine Version mit Erdgasantrieb.

VW Multivan kommt im Oktober mit vier Zweiliter-TDI-Motoren

Trotz seines Größenwachstums hält der neue VW Sharan im Innenraum einen gebührenden Abstand zum VW Multivan, der im Oktober kräftig überarbeitet zu den Händlern rollt. Künftig stehen vier Zweiliter-TDI zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 84 über 102 und 140 bis 180 PS abdecken. Im Topmodell arbeiten zwei Turbolader, die schon bei 1.500 Touren für ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern sorgen. Durch die neuen Motoren will VW den Verbrauch über die Baureihe hinweg um zehn Prozent reduzieren. Dabei soll auch hier das optionale Doppelkupplungsgetriebe helfen, das bei den beiden stärksten Dieseln mit der neuesten Generation des Allradantriebs 4motion kombiniert werden kann.

Ab 2011 rollen die ersten Modelle auf dem Modularen Querbaukasten an

Allein diese Neuheiten dürften der Konkurrenz genug zu schaffen machen, doch für 2011 kündigt sich der nächste große Schritt an. Dann rollen die ersten Modelle auf dem neuen Modularen Querbaukasten an, der eine starke Standardisierung erlaubt. Entscheidender Vorteil: Die Entwicklungszeiten verkürzen sich damit um bis zu einem Jahr, und die entsprechenden Kosten sinken um bis zu 40 Prozent. Insgesamt sollen über alle Konzernmarken rund 60 Modelle darauf aufbauen. Sparen macht VW zur Zeit wieder richtig Spaß.

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