Die Rückruf-Bilanz 2004

Die vom Kraftfahrt Bundesamt erfassten Rückrufaktionen legten von 2003 auf 2004 um 41 Prozent zu. Insgesamt wurden in 137 Rückrufen über 1,4 Millionen Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstätten zurückbeordert.

Die umfangreichste Rückrufaktion betraf 337.068 Fahrzeuge, das andere Extrem lag bei lediglich einem Fahrzeug. Insgesamt wurden 1.407.649 Fahrzeuge überprüft.

Mehr als die Hälfte der Rückrufaktionen (51 Prozent) betraf Fahrzeuge der Baujahre 2002 und jünger. Die ältesten Fahrzeuge waren 27 Jahre alt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde in vier Fällen die Unterstützung eines Rückrufs mit Halteranschriften aus dem Zentralen Fahrzeugregister abgelehnt. Alle Rückrufaktionen wurden von den Herstellern freiwillig eingeleitet.

Hinsichtlich der Schwere des Mangels werden die Rückrufaktionen vom KBA unterschieden. In der alleinigen Verantwortung der Hersteller konnten 109 freiwillige Rückrufaktionen belassen werden. Als vom KBA überwachte Rückrufaktionen waren 28 Aktionen zu bezeichnen. Bei drei solcher sicherheitskritischen Rückrufaktionen ordnete das KBA über die örtlichen Zulassungsbehörden die Stilllegung von Fahrzeugen bei 15 Fahrzeughaltern an, die der mehrmaligen Aufforderung zur Beseitigung des Mangels nicht nachgekommen waren.

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