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Die stärksten SUV der Welt

Super-SUV - die Power-Monster

Leistung bis zum abwinken – im exklusiven Club der Super-SUV geht es bei 450 PS erst richtig los. Wir zeigen die stärksten SUV der Welt.

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Hubraum. So lautet eine Standard-Floskel unter Autofreaks. Besonders beliebt ist sie bis heute bei den Besitzern des legendären "Buschtaxi" Toyota Land Cruiser HZJ. Aus dem strammen Hubraum von 4,2 Liter produziert der Reihensechszylinder allerdings nicht gerade Rekordwerte - 129 PS und 280 Newtonmeter Drehmoment reichen heute selbst in der Kompaktklasse kaum noch für besondere Aufmerksamkeit.

Super-SUV mit mehr als 450 PS

Um im Oberhaus der Offroader ein Ticket zu lösen, ist längst hochkomplexe Technik und gewaltige Literleistung gefragt. BMW etwa macht es mit dem jüngsten Powerpaketen, den Zwillingen X5 M50D und X6 M50D eindrucksvoll vor. Aus nur drei Liter Hubraum generieren die Bayern 381 PS und 740 Newtonmeter – und betreiben dafür einen Aufwand, der seinesgleichen sucht. Drei Turbolader, ein bis ins letzte Detail versteiftes Motorgehäuse, Hochdruckeinspritzung, kräftig erhöhter Verbrennungsdruck – Hubraum ist inzwischen längst durch Technik zu ersetzen. Dass die Buschtaxi-Gemeinde beim Gedanken an dieses technischen Aufwand allerdings panisch davonläuft, ist auch klar – 4-500.000 Kilometer wie die alten Saugdiesel läuft ein solches Hightech-Paket vermutlich nicht mehr.
 
Dabei sind die 381 PS des neuen BMW Monsterdiesel noch nicht einmal genug, um im wirklich elitären Club der Super-SUV mitzuspielen. Da sind wenigstens 450 PS gefragt. Und diese Schranke überspringt man dann doch nicht mit drei Liter Hubraum, wie die versammelte Elite der rasenden Riesen vormacht.

Die Powergeräte sind Ampelkönige

Wobei sich das mit dem Rasen vor allem auf die Beschleunigung bezieht. Der stärkste der starken Super-SUV schafft "nur" 230 km/h, und das "Einsteiger"-Powergerät wird sogar bereits bei 170 km/h abgeregelt. Dafür lässt sich an der Ampel mit den Kraftprotzen der Asphalt in Falten legen. Und der eine oder andere erreicht tatsächlich Nürburgring-taugliche Geschwindigkeiten deutlich jenseits der 250 km/h-Grenze.

Über den Nutzen solcher Geräte zu philosophieren, ist vermutlich müßig. Auch die aufgerufenen Preise sind für Normalanwender allenfalls ein Achselzucken wert. Und schließlich ist es bei einem solchen Kraftpaket nicht nur mit der Anschaffung getan, für die es auch eine schicke Immobilie gäbe: Wartung, Unterhalt und Wertverlust reißen weitere riesige Krater in die Brieftasche.

Mit "Gelände" haben die hier aufgeführten Spitzensportler allerdings nichts mehr zu tun – auch wenn einige davon sogar mit Achssperren zu haben sind. Spoiler und Hochgeschwindigkeitsreifen vertragen sich nicht mit Schlamm und Schotter. Die Sinnfrage sollte man daher am besten komplett ausblenden und nach dem Motto "Man muss auch gönnen können" einfach ein wenig faszinierende Technik schnuppern.

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