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Wolfgang Dürheimer zum Audi A3 E-Tron

Interview mit dem Audi-Entwicklungsvorstand

Audi-Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer über die Technikdetails des auf dem Genfer Autosalon erstmals präsentierten Plug-in-Hybrid.

„Der A3 E-Tron ist bereits sehr seriennah“

Mit dem A3 E-Tron zeigt Audi beim Automobilsalon in Genf seinen ersten Plug-in-Hybrid. Beginnt damit endlich das vielbeschworene Zeitalter der Elektromobilität?

Dürheimer: Was heißt endlich? Wir bei Audi haben uns ein klares Ziel gesteckt: Wir wollen unseren Kunden ein Konzept bieten, bei dem sie von den Vorteilen der Elektromobilität profitieren, ohne Einschränkungen in der Alltagstauglichkeit in Kauf nehmen zu müssen. Und genau das haben wir mit dem A3 E-Tron umgesetzt.

Welche Komponenten gleichen denen des A6, A8 und Q5 Hybrid?

Dürheimer: Wir haben das Antriebskonzept für den A3 E-Tron gegenüber unseren Vollhybriden deutlich weiterentwickelt. Bei den Vollhybrid-Modellen A6, A8 und Q5 ist der Elektromotor platzsparend im jeweiligen Getriebe untergebracht. Dieses erprobte Prinzip greift der A3 E-Tron auf. Allerdings bietet er als Plug-in-Hybrid, der an jeder Steckdose die Batterie laden kann, eine deutlich höhere Kapazität und mehr Performance. Schauen Sie sich die Leistungsdaten an: 50 Kilometer Reichweite im Elektro-Fahrmodus, mehr als 600 Kilometer Reichweite per Verbrennungsmotor, 222 km/h Spitzengeschwindigkeit und im Schnitt 1,5 Liter/100 km Verbrauch. Mit dem A3 E-Tron kommt Elektromobilität im täglichen Leben der Menschen an.

Wie verändert sich die Leistungsfähigkeit des Antriebs in Abhängigkeit von der Außentemperatur?

Dürheimer: Sie sprechen eine der Schlüsselfragen bei der Entwicklung von Elektroautos an: Jede Batterie variiert in ihrer Leistungsfähigkeit abhängig von der Temperatur. Aus diesem Grund haben wir den A3 E-Tron mit einer ausgeklügelten Batterieklimatisierung ausgerüstet. Diese stellt sicher, dass die Speicherzellen auch bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen leistungsfähig sind.

Was zeichnet die e-S-Tronic aus?

Dürheimer: Hinter dieser Bezeichnung steht ein komplett neues Getriebe, das erstmals die S-Tronic-Doppelkupplungstechnik mit einem Elektroantriebsstrang vereint. Dadurch bietet der A3 E-Tron in allen Fahrmodi eine ausgeprägte Dynamik und hohe Effizienz. Auch das jeweilige Zuschalten der Elektro-Maschine erfolgt schnell und komfortabel.

In welchen Bereichen wurde der TFSI-Motor modifiziert?

Dürheimer: Der Grundmotor des A3 E-Tron entspricht dem Aggregat, das bereits in der A3-Familie zum Einsatz kommt. Mit einer Leistung von 150 PS und einem Drehmoment von 205 Nm repräsentiert der 1,4-Liter-TFSI-Motor den aktuellsten Stand der Technik. Die Motorsteuerung haben wir hingegen speziell für den Einsatz im Plugin-Hybrid weiterentwickelt. Die komplexe Systemstrategie ist konsequent auf den optimalen Mix aus effizientem Verbrenner und elektrischem Fahrerlebnis ausgerichtet. Der Kunde bekommt also gleich zwei hochmoderne Antriebe in einem Auto.

Was hindert Audi derzeit noch daran, dieses Fahrzeug in Serie zu produzieren?

Dürheimer: Dem steht nichts im Wege. Unser Audi A3 E-Tron, den wir auf dem Automobilsalon in Genf präsentieren, ist in all seinen Facetten schon sehr nah an der Serienversion.

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Das Spezialfahrzeug fährt bis vor die Supermarkt-Tür und ist völlig autark.

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