Diskriminierung von Minderheiten

Honda USA muss Millionenstrafe zahlen

Honda Logo Foto: Honda

Der japanische Autokonzern Honda muss in den USA 25 Millionen Dollar Strafe zahlen, weil er bei Autofinanzierungsgeschäften Minderheiten benachteiligt hat.

Honda habe Schwarzen, Asiaten und Hispanos grundsätzlich schlechtere Finanzierungsangebote gemacht, teilten das US-Justizministerium sowie die zuständige Verbraucherschutzbehörde mit.

Von den Minderheiten seien höhere Zinsen verlangt worden. Afroamerikaner zahlten mehr als 250 Dollar mehr an Zinsen als weiße Käufer, bei Latinos waren es gut 200 Dollar mehr und bei Asiaten mehr als 150 Dollar zusätzlich.

Die ausgesprochene 25 Millionen-Dollar-Strafe verteilt sich auf 24 Millionen Dollar an Entschädigung, eine Million Dollar gehen an ein Finanzberatungsprogramm für Minderheiten. Honda hat die Methode des US-Justizminsteriums zur Beurteilung der Finanzierungsangebote kritisiert, schloss sich aber der Forderung der Aufseher nach “fairer Finanzierung” an. Mit Honda hat sich erstmals ein Anbieter von Finanzierungsangeboten für den Autokauf zu einer Änderung seiner Praktiken bereit erklärt, unterstreichen die US-Behörden.

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