Dodge Avenger

Mut zur Mitte

Foto: Dodge 9 Bilder

Mit dem neuen Dodge Avenger stellt sich im dichten Mittelklasse-Feld ein weiterer Bewerber zur Wahl. Premiere feiert der US-Boy auf der Detroit Motor Show.

Um im gedrängten Wettbewerbsumfeld zu punkten, tritt der Avenger im ersten Halbjahr 2007 in den USA mit optionalem Allradantrieb, einem Sportfahrwerk, ESP und Traktionskontrolle zu einem Preis von unter 19.000 Dollar an. Mitte 2007 folgen die Links- und Rechtslenker für die weltweiten Volumenmärkte.

Dabei baut der Avenger auf dem kühnen, aggressiven Styling des Dodge Charger auf. An der Front trägt er den markentypischen Fadenkreuz-Grill sowie die großen, viereckigen Scheinwerfer in schwarzen Gehäusen. Die vertikalen Linien des Chrom-Grills werden über die Motorhaube weitergeführt. Das Seitenprofil weist muskulöse Schultern am Heck, große Räder und Reifen und ein schlanken Heckspoiler auf. Hinten umrahmen große Heckleuchtenmodule den Kofferraumdeckel. Der Radstand des Avenger misst 2,77 Meter, die Spurweite 1,57 Meter.

Innenraum mit Chill-Faktor

Im Avenger-Innenraum trifft der Kunde dann auf eine "Chill-Zone", die nichts anderes ist, als ein serienmäßiges Getränkekühlfach im oberen Bereich des Armaturenbretts auf der Beifahrerseite, welches vier Dosen aufnehmen und kühlen kann. Neben vier Dosen fasst der Innenraum auch bis zu vier Passagiere und 378 Liter Gepäck. Ein heiz- und kühlbarer Cupholder vorne temperiert Getränke auf bis zu 60 Grad Celsius auf oder kühlt bis auf zwei Grad Celsius herunter. Heizbar sind auch die Sitze, optional können die Hinterbänkler zudem mit einem DVD-System unterhalten werden. Eine 20 Gigabyte-Festplatte schluckt Musik und Bilder, ein USB-Anschluss erlaubt weitere Anbindungen, Bluetooth telefonieren ohne Kabel.

Zur Sicherheitsausstattung des Avenger gehören unter anderem mehrstufig auslösende Front-Airbags, seitliche Airbag-Vorhänge und Seiten-Airbags in den Vordersitzen. ABS und ESP mit Traktionskontrolle sind für den Dodge ebenfalls verfügbar.

Für US-Versionen des Dodge Avenger stehen drei Motoren zur Wahl: Basistriebwerk ist ein 173 PS starker 2,4-Liter-Vierzylinder, der mit einer Viergangautomatik kombiniert wird. Der 2,7 Liter-V6 des Avenger entwickelt 189 PS und ein Drehmoment von 259 Nm und ist auf Flex-Fuel-Betrieb ausgelegt. Top-Motor und dem R/T vorbehalten ist der 3,5 Liter-V6-Motor mit 235 PS und einem Drehmoment von 315 Nm. Kombiniert ist er mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe. Diesem Modell bleibt auch der optionale Allradantrieb vorbehalten, der im Normalfall die Vorderräder antreibt, sich aber bei Traktionsmangel und zur Optimierung des Handling bei Bedarf zuschaltet.

Der Avenger läuft im Werk Sterling Heights (Michigan, USA.) vom Band.

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