Dodge Journey

Gute Reise

Foto: Dodge 27 Bilder

Aufgebaut auf der Avenger-Plattform wird 2008 der neue Dodge Journey auf Kundenfang gehen. Sein Debüt feiert das neue Crossover-Modell auf der IAA 2007 in Frankfurt.

Der jüngste Spross der amerikanischen Marke kommt in den bekannten Ausstattungsversionen SE, SXT und R/T als viertüriger Fünf- oder Siebensitzer auf den Markt. Zu den US-Händlern rollt das Crossover-Modell bereits Anfang nächsten Jahres. Die anderen Märkte außerhalb Nordamerikas folgen Mitte 2008, darunter auch Europa.

Äußerlich bleibt Dodge der Linie der Euro-Pioniere Caliber und Avenger treu. Markenzeichen sind weiterhin der große Fadenkreuz-Grill in Chrom-Optik, die viereckigen Scheinwerfer und die ausgestellten Radläufe. Die Frontschürze beherbergt drei große Lufteinlässe mit integrierten Nebelscheinwerfern. Das Heck ziert eine zweiflutige Auspuffanlage. Der Radstand wurde gegenüber der Avenger/Sebring-Basis um zwölf Zentimeter gestreckt und misst nun 2,89 Meter. Insgesamt kommt der Journey auf eine Gesamtlänge von knapp 4,89 Meter.

Flexibler Innenraum

Eines der wichtigsten Themen der Dodge-Designer war der flexible Innenraum - besonders in Hinblick auf Familienfreundlichkeit und Reisetauglichkeit. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten, ein dreifach faltbarer Ladeboden und das so genannte "Flip N Stow"-Stausystem sollen für viel Platz für Passagiere und Gepäck sorgen. Auf Wunsch gibt es auch integrierte Kindersitze und eine dritte Sitzreihe. Nicht zu vergessen die "Chill Zone", das Getränkekühlfach im Handschuhfach, in dem zwei 0,33-Liter-Dosen Platz finden.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung zählen unter anderem Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags für alle drei Sitzreihen, ABS, ESP, sowie ein elektronischer Wank- und Überrollschutz (ERM). Optional wird auch eine Rückfahrkamera angeboten. Allradantrieb steht nur für die SXT- und R/T Modelle in den USA und Kanada zur Verfügung. Ansonsten wird die Kraft der Motoren über ein Sechsgang-Getriebe auf die Vorderräder übertragen. Optional ist die neue Sechsgang-Automatik mit Doppelkupplung, die in Zusammenarbeit mit dem deutschen Kupplungsspezialisten Getrag entstand. Sie soll für Gangwechsel ohne Drehmomentunterbrechung sorgen.

Unterschiedliche Antriebskonfigurationen

Motorseitig wird es in den einzelnen Märkten Unterschiede geben - der 140 PS Starke 2,0-Liter-CRD aus dem VW-Konzern kommt als Basismotorisierung außerhalb Nordamerikas zum Einsatz. Er verfügt über ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmeter. Dem zur Seite steht der 2,4-Liter-Weltmotor mit 173 PS und einem Drehmoment von 225 Newtonmeter.

Top-Modell ist der Journey R/T mit serienmäßigem 3,5-Liter-V6-Motor (235 PS, 315 Nm), der jedoch nur in Nordamerika erhältlich sein wird. Die Antriebspalette komplettiert ein 2,7-Liter-V6 als Flex-Fuel-Variante (186 PS, 259 Nm), die außerhalb Nordamerikas mit Sechsgang-Automatik, in den USA und Kanada verbunden mit einer Viergang-Automatik angeboten wird. Zu den einzelnen Preisen machte Dodge allerdings noch keine Angaben.

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