Dudenhöffer

US-Markt vor mehrjähriger Flaute

Foto: FH Gelsenkirchen

Die Prognosen für den kriselnden US-Automarkt werden immer düsterer: Das Risiko einer mehrjährigen Rezession bei Neuwagen sei wegen der Konjunkturkrise in den USA sehr hoch, schätzt der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer in einer am Mittwoch (19.3.) in Gelsenkirchen veröffentlichten Studie.

Die Krise werde auch die deutschen Hersteller und Zulieferer härter treffen als bisher gedacht. Für das laufende Jahr sei in den Vereinigten Staaten nur noch ein Autoabsatz von 14,9 Millionen zu erwarten nach 16,15 Millionen Stück in 2007. Mittelfristig müsse mit einem Automarkt unter 15,5 Millionen verkauften Wagen pro Jahr gerechnet werden, hieß es in der Studie weiter.

Viele US-Experten gehen bislang von einer Belebung in der zweiten Jahreshälfte und vor allem ab dem Jahr 2009 aus. Einige Marktforscher reduzieren allerdings derzeit bereits ihre Prognosen. Der Trend werde in den USA weiter in Richtung kleinerer und sparsamerer Autos gehen, sagte Dudenhöffer. Allein seit Anfang 2007 sei der Benzinpreis in den USA um 44 Prozent angestiegen, seit dem Jahr 2002 sogar um 180 Prozent. Eine Gallone Superbenzin (rund 3,8 Liter) koste derzeit im Schnitt etwa 3,60 Dollar.

Neues Heft
Top Aktuell McLaren 720S Spider McLaren 720S Spider Supersportwagen als Cabrio
Beliebte Artikel USA Porsche ist zuversichtlich BMW USA Profit trotz Dollarschwäche
Anzeige
Sportwagen McLaren 720S Spider McLaren 720S Spider Supersportwagen als Cabrio Speed Buster BMW M5 BMW 5er-Tuning Bis zu 800 PS im M5 sind möglich
Allrad Ford Bronco Neuer Ford Bronco 2020 Bald Serie, aber nicht mehr Kult Subaru Crosstrek Hybrid (USA) Subaru Crosstrek Hybrid (2019) XV für die USA als Hybrid
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu