E-Auto-Gipfel - Bund will Forschung fördern

Forschungsgeld gezielt für E-Autos

Foto: Hersteller, dpa

Industrie und Bundesregierung wollen bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Das ist das erste Ergebnis des Elektroauto-Gipfels in Berlin.

Nach einer Zwischenbilanz bei der Erarbeitung eines Elektro-Mobilitätskonzepts soll über "den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung" entschieden werden. Darauf verständigten sich Regierung, Industrie und Wissenschaft am Montag (3.5.) in Berlin zum Auftakt eines Spitzentreffens zu diesem Thema.

Merkel gibt den Startschuss für die Nationale Plattform Elektromobilität

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte das Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu gab sie am Montag in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Telekom den Startschuss für eine "Nationale Plattform Elektromobilität". 147 Fachleute in sieben Arbeitsgruppen begannen mit der Klärung schwieriger Fragen von der Speicher- und Stromtank-Technologie bis hin zu Fragen der späteren Markteinführung. Dabei geht die Autoindustrie nach bisherigen Angaben davon aus, dass Elektromobile serienmäßig etwa von 2013 an verstärkt auf den Markt rollen.
 
Wie es hieß, will die Autoindustrie in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 20 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung stecken, "wobei ein maßgeblicher Teil dieser Aufwendungen in Elektromobilität, kraftstoffeffiziente Fahrzeuge sowie andere energiesparende Maßnahmen investiert wird". IG-Metall-Chef Berthold Huber wies darauf hin, dass mit den technischen Änderungen durch das Elektroauto auch die Ausbildungspläne geändert werden müssten.

Besonders die Batterie-Entwicklung soll gefördert werden

Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt deutsche Unternehmen bei Erforschung und Entwicklung von Batterietechnologien für die Elektromobilität. Das Ministerium richtete einen neuen Förderschwerpunkt "Speicher" ein, der die gesamte Bandbreite der unterschiedlichen mobilen und stationären Stromspeichertechnologien abdeckt. Ressortchef Rainer Brüderle (FDP) sagte: "Hier ist der Industrie- und Innovationsstandort Deutschland mit seinen klugen Köpfen in kleinen, mittelständischen, aber auch großen Unternehmen gefordert. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam Erfolg haben werden."

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