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Eberspächer auf der IAA

Weniger Abgase, verbesserte Heizungen

Ebersp�cher Logo Foto: Ebersp�cher 40 Bilder

Der Automobilzulieferer Eberspächer präsentiert auf der IAA in Frankfurt zahlreiche neue Techniken. Eine Katalysatorvorwärmung soll die Emissionen senken, neue Heizsysteme den Anforderungen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen gerecht werden.

16.09.2009 Uli Baumann

Mit einem in er Entwicklung befindlichen Latentwärmespeicher will Automobilzulieferer Eberspächer Katalysatoren schneller auf Betriebstemperatur bringen und damit für einen umweltfreundlichen Kaltstart sorgen.

Vorwärmung für den Katalysator

Der Latentwärmespeicher für den Katalysator speichert die Abgaswärme, die beim Fahren anfällt, beheizt den Katalysator beim nächsten Kaltstart damit und sorgt so dafür, dass dieser schneller auf Betriebstemperatur kommt. Dafür wird in den Katalysator ein spezielles Speichermaterial eingebracht, das die Wärme bis zu zwölf Stunden speichern kann.

Die Effizienz sämtlicher Katalysatoren und Partikelfilter will Eberspächer mit einem weiterentwickelten Fuel Processor steigern. Der Fuel Processor bündelt die Funktionen von Brenner, HC-Doser und Reformer in einer einzigen Komponente und bietet darüber hinaus aber noch die Möglichkeit zur partiellen Oxidation. Bis Ende 2011 soll das abgastechnische Multitalent Serienreife erlangt haben.

Eberspächer mit Heizungsinnovationen

Als weitere Messeneuheit zeigt Eberspächer auf der IAA Hochvolt-PTC-Heizer für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Die Zusatzheizungen steuern hohe Spannungen zwischen 200 und 500 Volt, die typisch für diese neuen Antriebsarten sind und je nach Bedarf als Luft- oder Wasserheizung einsetzbar sind. Beim Aufladen an der Steckdose können sowohl Luft- als auch Wassergeräte als Standheizung eingesetzt werden. Und nicht zuletzt kann bei Brennstoffzellenfahrzeugen die Energie, die vor dem Start beim Hochfahren der Zelle entsteht, zum Heizen genutzt werden.

Zudem arbeitet Eberspächer an Brennstoffheizungen, die auf die spezifischen Verbrennungseigenschaften alternativer Kraftstoffe ausgelegt werden – wie Ethanol 85 oder Biodiesel. So soll ab 2011/12 eine 100 Prozent alkoholtaugliche Wasserheizung zur Verfügung stehen.

Diesel mit Benziner-Klang

Zudem hat Eberspächer zur IAA ein Abgas-Soundsystem entwickelt. Damit ist es möglich, einen Diesel wie einen Benziner klingen zu lassen. Und einem an sich geräuschlosen Elektroauto lässt sich der satte Klang eines V8-Motors verpassen.
 
Technisch basiert das System auf dem Antischall-Prinzip: Über Lautsprecher wird ein Abbild unerwünschter Schallwellen erzeugt. Durch Überlagerung werden diese ausgelöscht. Die Abgasgeräusche von Verbrennungsmotoren sollen sich dadurch verringern und  verändern lassen. Außerdem ist es möglich, Motorengeräusch zu erzeugen, wo wie im Elektroauto gar keines ist. Knackpunkt der Entwicklung waren die Lautsprecher: Sie müssen im Abgassystem hohen Temperaturschwankungen, Druck und Vibrationen dauerhaft standhalten.




 

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