Ein Paradies für Automobilisten

Das Elsass

Keine zwei Autostunden vom Redaktionssitz Stuttgart entfernt auf der anderen Seite des Rheins liegt ein wunderbares Land: das Elsass.

Jener eigenwillige Landstrich, der längst nicht mehr Deutschland und noch nicht ganz Frankreich ist - was sich vielleicht am deutlichsten an der Küche zeigt: die Kompositionen sind französisch, die Portionen deutsch.

Hier gibt es wunderbare Straßen, die sich in gewagten Schwüngen auf schroffe Höhen hinaufschrauben, durch dunkle Wälder zu Tal stürzen und eine Weile entlang eines anmutigen Flusslaufs verschnaufen, nur um dann wieder die nächste Anhöhe in Angriff zu nehmen.

Diesen Straßen haben die Behörden eine Asphaltdecke von einzigartiger Griffigkeit spendiert. Und weil das Elsass abseits der Weinroute immer noch eine vergleichsweise dünn besiedelte Gegend ist, hat man sie (zumindest wochentags) zumeist für sich allein.

Wann immer es nötig scheint, erhält mein Klassiker hier den nötigen Auslauf, darf sich austoben und mit dem Heck ausschwenken. Eine meiner Lieblingstouren beginnt in dem kleinen Städtchen Turckheim wenige Kilometer westlich von Colmar, sie startet passenderweise mit der alten Bergrennstrecke von Turckheim nach Trois-Epis.

Weiter geht es, siehe Karte, über Orbey zum Lac Blanc und Lac Noir auf die Route des Crêtes zum Col de la Schlucht. Die Departementstraße D430 führt sodann zum Grand Ballon auf 1.424 Meter Höhe, wo es im Frühjahr oder Spätherbst mitunter unterhaltsam rutschig sein kann.

Gleiches gilt für den Ballon d’Alsace, dessen Gipfel nach einer großen Schleife über Thann, Maseveaux und Giromagny und vielen engen Serpentinen erreicht ist. Ein weiter Bogen über Bussang, Kruth und Gérardmer führt noch einmal auf den Col de la Schlucht hinauf, dann schwingt die Tour langsam über Munster aus. Hier gibt es beispielsweise das Hotel aux Portes de la Vallee (Tel. 0033/ 3 89/27 95 50, Doppelzimmer ab 52 Euro). Wer bis zum Mittag Bescheid sagt, erhält am Abend ein Menü nach Laune des Chefs, der übrigens Zweiräder sammelt - historische natürlich.

Am Ende der Tour sollte der Tripmaster an die 266,5 Kilometer anzeigen. Und wer morgens das Ortsschild Turckheim passiert, sollte auch bei einem ausgiebigen Mittagstisch zum Abendessen zurück sein. Oder er ist zu langsam. Weitere Infos unter www.frankreich-info.de

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