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Elektroauto Polestar 3

Elektrischer Crossover zum Abonnieren

Polestar 3 Elektroauto Foto: Gerd Stegmaier

2021 bringt Polestar, die Elektromarke von Volvo, den Polestar 3, einen elektrischen Crossover. Kaufen könnte allerdings auch nach dem Marktstart schwierig sein.

20.10.2017 Gerd Stegmaier

Der Polestar 3 befindet sich in der abschließenden Designphase. Das große SUV-ähnliche Elektroauto soll preislich sowie beim Produktionsvolumen zwischen den ersten beiden Polestar Modellen liegen – wobei die Spanne groß ist: Der Polestar 2 sollte weniger als 40.000 Euro kosten, der Polestar 1 hingegen dürfte 100.000 Euro teurer sein. Aber etwa 60.000 Euro könnten eine passende Hausnummer für den Polestar 3 sein. Damit soll er auch beim Produktionsvolumen zwischen den ersten beiden Polestar Modellen angesiedelt sein.

Polestar 1 (2019) von VolvoDas kostet das 600-PS-Hybrid-Coupé

Einfach ein Auto kaufen? Nicht bei Polestar

Wobei Kaufpreise bei Polestar vermutlich nur als Orientierung für entsprechende Monatsraten dienen dürften. Denn zumindest bei der Präsentation des Polestar 1 sagte Jonathan Goodman, Chief Operating Officer (COO) von Polestar: „Unsere Vision ist es, dass das von uns angebotene Polestar Abonnement-Modell und dessen Services die Marke ebenso definieren wie unsere Fahrzeuge. Die Dienstleistungen, die die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Performance-Kunden im Premium-Segment abdecken, sind das Herzstück von Polestar. Sie beseitigen die Unannehmlichkeiten, die mit dem Besitz eines Fahrzeugs verbunden sind, und ermöglichen den Kunden, sich voll auf den Fahrspaß der Polestar Modelle zu konzentrieren“.

Zur Technik des Polestar 3 lässt sich derzeit trefflich spekulieren, weil es zu Volvos E-Auto-Plänen bereits etliche Aussagen gibt und Polestar-Chef Thomas Ingenlath über die Verortung der Marke im Konzern im Oktober 2017 sagte: „Als Teil der Volvo Car Group kann Polestar bei Design und Entwicklung seiner Fahrzeuge auf die Prozesse eines etablierten Automobilunternehmens zurückgreifen, aber gleichzeitig mit neuer Technik in kleinerer Auflage außerhalb der Mainstream-Segmente experimentieren. Durch dieses Entwicklungstempo können wir schon heute bestätigen, dass unsere aus drei Polestar Fahrzeugen bestehende Modellpalette innerhalb der nächsten vier Jahre in den Handel rollt“.

Markstart 2021 – mit Allradantrieb

Daraus ergibt sich als Marktstart für den Polestar 3 das Jahr 2021. Und als technische Plattform wird angesichts der Positionierung nur die SPA-Plattform (Scalable Product Architectur) von Volvo in Frage kommen. Sie erlaubt passend zum Crossover Allradantrieb und die passende Größe für ein „windschlüpfiges SUV“ in der angesprochenen Preisklasse. Die Länge könnte bei gut 4,70 Metern liegen, also im Bereich eines Skoda Kodiaq oder VW Tiguan Allspace. Mehr noch als der Polestar 2 könnte der größere Polestar 3 von der auf bis zu 100 kWh skalierbaren Batterie profitieren, die Volvo für seine Elektroautos ins Spiel gebracht hatte. Damit könnte auch der elektrische Crossover mehr als 400 Kilometer weit kommen.

VW I.D. Crozz (2020)Das elektrische SUV-Coupé

Entscheidend für den Erfolg des zweiten batterieelektrischen Modells von Polestar könnte neben Preis und Reichweite die Optik werden. Da trifft es sich gut, dass Polestar CEO als Volvo-Designer für die als gelungen geltenden Modelle XC90, S90 / V90 und XC60 verantwortlich zeichnet und neben seiner neuen Aufgabe auch Chef-Designer der Volvo Car Group ist.

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