Zukunft der Elektromobilität

Tesla verliert, Daimler und BMW weit vorne

Tesla Model X P90D, Fahrersitz Foto: Hans-Dieter Seufert 56 Bilder

Nach einer aktuellen Studie von PA Consulting wird der Elektro-Pionier Tesla 2021 nicht mehr an erster Stelle bei der Elektromobilität stehen.

Stattdessen holen die deutschen Autohersteller deutlich auf. Noch 2019 wird Tesla das Ranking anführen. Die Kalifornier erreichen ein 82er-Ranking von 100, das PA Consulting „Future mobility score“ nennt. Dahinter rangieren im kommenden Jahr Renault/Nissan/Mitsubishi mit einem 79er-Score sowie BMW mit 78 Punkten. Zwei Jahre später spielt Tesla dann kaum noch eine Rolle, muss sogar einen Rückgang des Rankings auf 81 Punkte hinnehmen. Damit rangiert der Elektroautobauer von Gründer Elon Musk nur noch auf Platz 7.

Daimler holt auf, VW auf Platz vier

An der Spitze in Sachen E-Mobilität steht 2021 dann Daimler, die einen Future mobility score von 88 in der PA Consultion-Studie erhalten. Dahinter holen BMW (87 Punkte) und Renault/Nissan/Mitsubishi (85 Punkte) auf. Volkswagen, 2019 noch auf Platz 7 mit 69 Zählern, steht zwei Jahre später auf Rang 4 mit einem großen Sprung auf 84 Punkte. Augenfällig ist in dieser Studie, dass Hyundai/Kia trotz einer Verbesserung von 72 auf 79 Punkte vier Plätze bis 2021 (Rang 8) einbüßen soll.

Future Mobility Performance 2019 vs 2021

Hersteller

Platzierung 2019 

Future mobility score 2019 

Hersteller

Platzierung 2021 

Future mobility score 2021

Tesla

1

82

Daimler

1

88

Renault/Nissan/Mitsubishi

2

79

BMW

2

87

BMW

3

78

Renault/Nissan/Mitsubishi

3

85

Hyundai/Kia

4

72

Volkswagen

4

84

Daimler

5

71

Volvo

5

83

Volvo

6

70

Toyota

6

82

Volkswagen

7

69

Tesla

7

81

Toyota

8

66

Hyundai/Kia

8

79

General Motors

9

62

Jaguar/Land Rover

9

75

Jaguar/Land Rover

10

60

General Motors

10

68

PSA/Citroen/Opel

11

58

PSA/Citroen/Opel

11

66

Ford

12

45

Ford

12

61

Fiat Chrysler

13

30

Fiat Chrysler

13

41

Für die Studie hat PA-Consulting sechs Schlüssel-Bereiche untersucht und mit unterschiedlicher Gewichtung eingerechnet. So fließen Modell-Portfolio und die technologische Roadmap zu 30 Prozent in das Gesamt-Scoring ein. Die Batterietechnologie mit Kosten und Technologiereife wurden mit 20 Prozent, das Anreizsystem mit 10 Prozent sowie das Zulieferernetzwerk mit 15 Prozent bewertet. Partner und Ökosystem (Gebührentechnologie und Dienstleistungen Dritter) kommen auf einen Anteil von 15 Prozent und die finanzielle Stärke (EBIT) wurde mit 10 Prozent berücksichtigt.

Tesla mit Problemen, Deutsche mit Neuheiten-Flut

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Aktuell hat Tesla massive Schwierigkeiten mit der Produktion des Model 3, auch finanziell schreibt das Unternehmen seit Jahren rote Zahlen. Wenngleich Tesla bereits weitere Modelle wie einen Roadster oder einen Semi-Truck angekündigt hat, holt die Konkurrenz mächtig auf. Mercedes wird mit dem EQC (in der Fotoshow) noch 2018 sein erstes Elektromodell im immer noch boomenden Kompakt-SUV-Segment präsentieren, dass im Frühjahr 2019 auf den Markt kommen wird. Es folgt 2020 das Kompakt-Modell EQA, des Weiteren sind Elektromodelle in der Größe einer Mercedes C-Klasse, einer S-Klasse (2020) und eines GLE (2020) geplant. Smart wird ebenfalls ab 2020 seinen Forfour und Fortwo ausschließlich als E-Autos anbieten.

Mercedes-Neuheiten bis 2022
Mercedes sichert sich G 73, A 40 und GLB 53

Bei BMW startet die große E-Auto-Offensive 2020 ebenfalls mit einem kompakten SUV, dem BMW iX3. Dazu gesellt sich noch ein Elektro-Mini ab 2019 und ab 2021 der BMW i5 als drittes i-Modell nach dem i3 und dem i8. Die Bayern haben sich zudem die komplette Baureihen-Nomenklatur vom i1 bis i9 und iX1 bis iX9 schützen lassen.

Auch bei VW zeichnet sich das Elektro-Auto am Horizont ab: 2019 schon kommen die Wolfsburger mit dem VW I.D und dem I.D. Crozz auf den Markt. Es folgen die Bus-Version I.D. Buzz (2011), I.D. Aero (2023) und I.D. Lounge (2024). Auch ein VW I.D. Beetle soll es geben.

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ok sorry habs gesehen :)

F1Point 16. Juli 2018, 18:47 Uhr
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