Illustration, CO2 fotolia / Arneke
Mercedes-Benz A45 AMG
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Emissionsfrei ab 2030

Kalifornien plant Verbrennungsmotor-Verbot

Kaliforniens Luftreinhaltungs-Kommission "Air Resources Board" will den Automarkt im US-Bundesstaat komplett umkrempeln und ab 2030 Autos verbieten, die irgendwelche Abgase in die Umwelt entlassen, meldet das "Manager Magazin".

Der Vorstoß ist Teil einer breit angelegten Klimaschutzoffensive von Gouverneur Jerry Brown in dem von Wasserknappheit und Waldbränden geplagten US-Bundesstaat. Unterstützt wird Brown von Mary Nichols, der Chefin von Kaliforniens Luftreinhaltungs-Kommission. Im September soll das Parlament darüber abstimmen.

Eine entsprechende Entscheidung in Kalifornien hätte Signalwirkung für die gesamte USA, aber auch für andere Märkte. Kalifornien gilt als der größte Automarkt innerhalb der USA. Schon jetzt müssen die Autobauer in Kalifornien einen bestimmten Anteil von emissionsfreien Autos anbieten.

Auch deutsches UBA attackiert Autobauer

Auch in Deutschland werden die Autobauer kritisiert. Der Angriff kommt vom Umweltbundesamt (UBA) und zielt auf die Modellpaletten der deutschen Autobauer, meldet der nachrichtensender NT-V. Es gäbe zu viel zu große Autos mit zu starken Motoren. Zugleich forderte die Behörde CO2-Grenzwerte für Lkw. Im Gegensatz zu den Bereichen Energie und Industrie habe der Verkehrssektor seine Emissionen seit 1990 nicht mindern können. Im Gegenteil, er habe sogar um 0,6 % zugelegt. Zwar habe die Industrie etliche Verbesserungen eingeführt, der Trend zu größeren Autos habe die Einsparungen aber praktisch aufgezehrt.

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