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E.On Drive Ready

Solarstrom für Haushalt und Elektroauto

06/2018, E.On Drive Ready Foto: E.On 29 Bilder

Ein Elektroauto ist dann maximal umweltfreundlich, wenn es mit Strom betrieben wird, der aus regenerativen Quellen gewonnen wird. E.On bietet jetzt mit Drive Ready einen Ladeanschluss in der Garage für die Solaranlage im Haushalt an.

25.06.2018 Bernd Conrad Powered by

Es gibt Menschen, die Elektroautos als generell emissionsfrei erachten. Das ist, der versierte Leser weiß das selbstverständlich, nicht ganz richtig. Je nach der Herstellungsart des in der Autobatterie gespeicherten Stroms entstehen auch bei dieser Form der Energieproduktion Abgase, zum Beispiel bei Kohlekraftwerken.

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Der maximale Umweltvorteil eines elektrisch angetriebenen Autos entsteht, wenn der Strom dafür aus regenerativen Quellen gewonnen wird. E-Auto-Besitzer mit eigener Solaranlage auf dem Haus- oder Garagendach können ganz sicher sein, dass sie sich umweltfreundlich fortbewegen.

Das kann mit einem neuen Produkt des Energiekonzerns E.On gelingen. Unter dem Namen Drive Ready bietet das Unternehmen eine neue Lösung für die Installation von Solaranlagen bei Privathaushalten an. Bei der Konfiguration der Anlagen kann künftig neben dem Energiebedarf des Haushalts auch gleich der Stromverbrauch eines Elektroautos mit bedacht werden. Bei der Installation werden dann auch entsprechende Kabel vom Dach in die Garage gelegt, außerdem wird ein Ladeanschluss montiert.

Solaranlage mit Speicherbatterie

„Unsere Kunden wollen schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Mit Drive Ready erfüllen wir diesen Wunsch und sorgen gleichzeitig dafür, dass jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss angebracht werden kann“, erklärt Sebastian Eisenberg, der bei E.On für das Geschäft mit Solarenergie zuständig ist.

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Auch eine Speicherbatterie für das Haus bietet E.On an, damit Solarstrom auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne einmal nicht scheint. Ein Kunde, der sich mit Solarstrom selbst versorgt und neben dem Strom für Fernseher, Kühlschrank und Co. auch das Elektroauto mit der Energie der Sonne versorgt, ist für einen Energieversorger wie E.On auf den ersten Blick natürlich ein Problem, denn ein Vertrag mit monatlichen Abschlagszahlungen wird nicht mehr abgeschlossen. Genau hier setzt das neue Geschäftsmodell an. Am Verkauf und der Montage der Solaranlage verdient E.On Geld, außerdem kann dem Drive Ready – Kunden künftig auch ein spezielles Fahrstromangebot, zum Beispiel in Form einer Prepaid-Karte für Ladesäulen, unterbreitet werden.

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