Erlkönig Jeep Yuntu 2018

Siebensitziger Riesen-SUV für China

Jeep Yuntu Grand Commander Patentzeichnung Foto: Jeep 21 Bilder

Jeep hat auf der Shanghai Autoshow im April 2017 die Studie Yuntu Hybrid Concept vorgestellt. Die war ein Vorbote für einen extrem großen Siebensitzer für den chinesischen Markt. Jetzt gibt es den Yuntu als Erlkönig und in Patentzeichnungen.

SUV sind auch in China sehr beliebt, auch die ganz großen. Um auf dieser Spielwiese mitspielen zu können, arbeitet Jeep an einem ganz großen SUV-Modell. Einen ersten Ausblick auf auf den kommenden Siebensitzer gab auf der Shanghai Autoshow 2017 im April die Studie Yuntu. Dann wurde der große Jeep als Erlkönig erwischt und jetzt folgen Patentzeichnungen, die den großen SUV als Grand Commander für China schützen sollen.

Jeep Yuntu Grand Commander Patentzeichnung Foto: Jeep
Abweichend von der Studie wandert die massive C-Säule weiter nach vorne und lässt Platz für eine herumgezogene Heckklappe.

Der bei Testfahrten in den USA erlegte Prototyp bleibt beim Design nah an der China-Studie. Anders als diese wird das Serienmodell aber auf drei Sitzreihen Platz für bis zu sieben Passagiere bieten. Wie die Patentzeichnungen jetzt enthüllen wird auch der Aufbau des Greenhouse nicht so luftig ausfallen als noch beim Yuntu. Das Serienmodell setzt auf eine weiter vorgerückte massive C-Säule und eine zusätzlich verglaste Heckpartie.

Zu erwarten ist ein Marktstart in China im Jahr 2018. Später dürfte der Jeep Yuntu, der dann Grand Commander heißen dürfte, dann auch seinen Weg auf den US-Markt finden, wo Siebensitzer schwer gefragt sind. Beim Antrieb dürfte der Yuntu auf konventionelle Verbrenner setzen, eine Hybridversion wird es aber vermutlich als Option geben. Hier dürften die Motoren aus dem neuen Wrangler zum Zuge kommen. Dessen Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner leistet 268 PS, in der Hybridversion sollen ein integrierter Startergenerator und ein 48V-Bordnetz für zusätzlichen E-Schub sorgen.

Yuntu-Studie noch als Sechssitzer

Jeep Yuntu Hybrid Concept Foto: Newspress
In Shanghai stand der Jeep Yuntu als Studie mit Hybridantrieb.

Die Shanghai-Studie beeindruckt vor allem durch ihre mächtigen Abmessungen. Die Front wird vom typischen Jeep-Grill geprägt. Flankierend sitzen schlanke LED-Hauptscheinwerfer. Die Bugschürze trägt große Lufteinlässe und ein Unterfahrschutzelement. Die Flanken kennzeichnen eckig gestaltete Radläufe. Die Gürtellinie mündet aufsteigend in einer massiven D-Säule. Am bullig gezeichneten Heck setzen schlanke, umlaufende LED-Rückleuchten Akzente. Das Greenhouse zeigt sich üppig verglast, auch am Dach.

Durch gegenläufige Türen ohne B-Säule betritt man das Interieur mit sechs Einzelsitzen. Das Cockpit sowie die Mittelkonsole sind mit drei großen Displays bestückt, die Sitzlehnen der Fondsitze jeweils mit 2. Während die Cockpitscreen für Infotainment, Bedienung und Fahrerinformationen zuständig sind, dienen die Fond-Screen nur der Unterhaltung. Natürlich ist die Studie vollständig vernetzt.

Zum Antrieb gibt es keine detailierten Infos, nur, dass es sich um einen Plug-in-Hybrid handelt. Gebaut werden könnte der Yuntu als Serienmodell beim Joint-Venture GAC-Fiat.

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