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Erlkönig Porsche 911 Cabrio

Offener Elfer startet 2018

Erlkönig Porsche 911 Cabrio Foto: Stefan Baldauf 16 Bilder

2018 legt Porsche den Sportwagen 911 in der achten Generation (992) auf – natürlich auch wieder als Cabrio. Das wurde jetzt als Erlkönig erwischt.

03.01.2018 Uli Baumann 4 Kommentare Powered by

Auch in der achten Modellgeneration baut das Porsche 911 Cabrio wieder auf der Coupé-Technik und damit der neuen Konzernplattform für Sportwagen auf. Sie erlaubt es, die Antriebe und die Fahrwerkskomponenten flexibler zu integrieren. Auch der Audi R8 sowie der Nachfolger des Lamborghini Huracan bauen auf dieser Plattform auf.

Porsche 911 Cabrio ohne Vierzylinder

Bei den Motoren setzt Porsche auch beim Cabrio auf den aktuellen 3,0-Liter-Turbo-Boxer. Das Aggregat rutscht ein wenig weiter in die Mitte, der Heckantrieb bleibt natürlich, ebenso eine Allrad-Version. In der Basisversion liegt der in Sachen Leistung und Verbrauch optimierte Boxer bei rund 400 PS. Die S-Modelle gehen in Richtung 450 PS. Einen Vierzylinder, wie er in den 718-Modellen eingesetzt wird, kommt im 911 Cabrio nicht in Frage, dafür aber die für das Coupé fest eingeplante Hybrid-Variante. Sie dürfte eine 30 bis 50 Kilometer lange E-Reichweite garantieren. Einen reinen Elektro-911 gibt es indes nicht.

Porsche 911 (992) ab 2018Erster Turbo-Prototyp erwischt

Beim Dachkonzept setzen die Zuffenhausener weiter auf ein vollautomatisches Stoffverdeck. Den Motordeckel am Heck krönt wie beim Coupé ein dreiteiliger, ausfahrbarer Spoiler, der sich über die gesamte Breite erstreckt. Beim Leuchtendesign stehen 918 Spyder und Mission-E Pate.

Augenfällig, die stark ausgeprägten Kotflügel hinten. Auch der Porsche 911 als Cabrio setzt auf die breitere Spur an beiden Achsen. Bei geöffnetem Verdeck ist gut die rundliche Fensterlinie zu erkennen, sowie das aufgesetzte Windschott. Beim Prototypen liegt das Verdeck noch nicht bündig zur Karosserie auf. Insgesamt ist der Heckabschluss noch stark getarnt. Gut zu erkennen ist jedoch das über die gesamte Breite laufende LED-Band.

Digital Cockpit fürs Cabrio

Porsche 911 Erlkönig mit Innenraum Foto: Stefan Baldauf
Erster Blick ins Cockpit des neuen Porsche 911: Zu erkennen, der zentrale Drehzahlmesser und der Tacho daneben.

Für den Innenraum wird sich das 911 Cabrio ebenso beim Coupé bedienen dürfen. Unserem Erlkönig-Jäger sind bereits Schüsse vom Interieur gelungen. Das Lenkrad erscheint neu mit drei Speichen und Schaltknöpfen sowie einem kleinen Pralltopf. Es bleibt bei dem mittig angeordneten Drehzahlmesser. Der ist allerdings künftig das einzige analoge Instrument, alle anderen Anzeigen erfolgen digital. Zudem wird das Kombiinstrument mit dem danebenliegenden Zentralbildschirm flächig verschmolzen. Die Technik dahinter dürfte aus den Regalen von Volkswagen stammen.

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Neuester Kommentar

Vorab, armselig ist es armselig "armseelig" zu schreiben. Das erklärt dann wohl auch die Kritik am Verdeck (nicht Versdeck), Intellekt ist halt nicht jedem gegeben. Das Verdeck beim 992 wird ähnlich aufgebaut sein wie beim 991 und das ist es eine recht massive und damit sichere Konstruktion und nicht einfach eine Pelle, die als Kapuze hochgezogen wird. Das braucht seinen Stauraum, und da hinten ja auch noch das Triebwerk eingepflanzt ist, ist die Lösung von Porsche schon sehr gut.

PTSmusthave 8. Januar 2018, 11:10 Uhr
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