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Erlkönig Porsche Boxster Spyder (2018)

Sportwagen wird leichter und stärker

Erlkönig Porsche Boxster Spyder Foto: Stefan Baldauf 11 Bilder

Porsche arbeitet wieder an einer Spyder-Version des Boxster. Dabei scheint sich der Sportwagenbauer streng an die Rezeptur zu halten, die schon beim alten Boxster angewendet wurde. Ein erster Erlkönig wurde jetzt erwischt.

17.11.2017 Uli Baumann 2 Kommentare

Im Jahr 2015 hatte Porsche auf der New York Autoshow die Spyderversion der Baureihe 981 vorgestellt. 2018 ist es erneut soweit, dass der Boxster mit einer Spyder-Variante geadelt wird. Die Machart der Neuauflage orientiert sich dabei stark am Vorgänger. Wie der jetzt erwischte Erlkönig zeigt, spannt sich beim Spyder ein teilmanuelles Verdeck über die Fahrgastzelle, das zusammengefaltet unter der Motorklappe verschwindet. Hinten zeigt das knapp gezeichnete Verdeck wieder die Richtung Radläufe abgespannten Dachbahnen. Damit dürfte auch das neue alte Verdeck mehr als nur ein notdürftiger Wetterschutz und zudem vollgasfest sein.

Neu gezeichnete Heckschürze und 375-PS-Boxer

Erlkönig Porsche Boxster Spyder Foto: Stefan Baldauf
Der neue Boxster Spyder trägt die gleiche Verdeckkonstruktion wie schon der Vorgänger.

Hinter dem Verdeck zeigt sich wie beim Vorgänger eine nach oben aufgewölbte Motorraumabdeckung mit zwei integrierten Airdomes. Neu am Erlkönig ist auch der Heckdiffusor mit der neu gestalteten Doppelrohrauspuffanlage, deren Endrohre nun weiter auseinanderstehen. Diese Schürze wird auch am sechszylindrigen GT4-Modell wiederzufinden sein. Die Frontschürze scheint den GTS-Modellen entlehnt zu sein.

Die dürften auch auf der Antriebsseite Pate stehen. Der alte Spyder durfte mehr leisten als seine Serienbrüder – satte 375 PS aus einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Sauger. Die Neuauflage dürfte da nicht hintenanstehen – allerdings kommt hier der neue 2,5-Liter-Boxermotor mit nur vier Zylindern zum Einsatz. In des GTS-Modellen kommt der auf 365 PS und bis zu 430 Nm. Im Spyder dürften es noch ein paar Pferde mehr werden. Damit sind Spurtzeiten von knapp 4 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h denkbar.

Weniger wird dagegen die Waage für den Spyder anzeigen. Eine deutlich reduzierte Komfortausstattung soll hier einige Pfunde einsparen. Entfallen dürften wieder Klimaanlage und Infotainmentsystem – beides lässt sich aber optional wieder zurückholen.

Klar zu erkennen am Erlkönig ist auch die stark vergrößerte Bremsanlage, die vermutlich wieder von 911 stammt.

Neuester Kommentar

Porsche, quo vadis... warum nicht mit dem Sechszylinder aus dem normalen Carrera???? Auch wenn er nur 370 PS leistet: die Zylinderzahl stimmt.

sIMPLEmIND 20. November 2017, 21:27 Uhr
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