Erlkönige des Monats Juli 2014

Das ABC der PS-Zukunft

Erlkönig Mercedes E-Klasse AMG Foto: Stefan Baldauf 44 Bilder

Im Monat Juli haben die Hersteller fleißig ihre sportlichen Fahrzeuge getestet. Von der kleinen Kraft-Flunder über starke Kompaktsportler bis hin zum Hybrid-Supersportwagen war alles dabei. Wir zeigen Ihnen die Erlkönige des Monats von A-Z.

BMW: Der Premiumhersteller bringt 2015 seinen neuen 7er an den Start. Für Liebhaber sportlicher Fahrzeuge interessant: Von der Oberklasse-Limousine soll es auch eine M-Variante geben.

Cadillac: Die Amerikaner fahren für 2015 groß auf. Im Fokus: die deutschen Premiumhersteller. Ein Konkurrent für BMW M3/M4 und Mercedes C63 AMG/C63 AMG Coupé soll der Cadillac ATS-V werden. Das Modell wird sowohl als Limousine als auch in einer Coupé-Variante angeboten. Unter der Haube trägt der Cadillac ATS-V einen 3,6-Liter-V6, dessen Output mehr als 400 PS beträgt. Eine Power-Stufe höher angesiedelt, ist das künftige CTS-V-Modell, das den Achtender der Corvette verpasst bekommt. Zwar wird das Fahrzeug keine 625 PS leisten, sich aber im Bereich des M5 und des E 63 AMG S-Modell einordnen.

Dodge: Den stärksten Achtender, der bei Chrysler je vom Band gelaufen ist, hat Dodge bereits dem Challenger SRT Hellcat implantiert. Das Hemi-V8-Herz wird bald auch den Charger beglücken. In der Hellcat-Variante wird er dann wie der Challenger 717 PS und 881 Nm Drehmoment leisten.

Ford: Eine besonders leistungsstarke Version des Mustang ist gerade bei Ford in der Mache. Mit dem Kürzel SVT (Special Vehicle Team), das Fahrzeuge des hauseigenen Tuners zukünftig tragen dürften, soll es das legendäre Muscle-Car - ausgestattet mit einem 5,4-Liter-Kompressor-V8 - auf rund 550 PS bringen. Ein Mustang-Herz erhält auch der Ford Focus RS - allerdings nur mit 2,3 Litern Hubraum. Für den Kompaktsportler sollte der Output des Vierzylinder-Ecoboost jedoch hoch genug sein. Immerhin werden mindestens 330 PS erwartet.

Honda: Die Japaner testeten auf dem Nürburgring den neuen Hybridsupersportwagen NSX. Die Testfahrten verliefen allerdings nicht ganz reibungslos. Unter dem Erlkönig-Kleid wurde es dem Honda NSX irgendwann zu heiß. Die Folge: Aus dem Heck, wo sich der V6-Benziner mit Direkteinspritzung befindet, schlugen wie wild Flammen. Die Piloten konnten sich zwar aus dem Sportwagen retten, den Totalschaden aber nicht mehr verhindern.

Mercedes: Ebenfalls in der Grünen Hölle unterwegs: der Mercedes E 63 AMG. Die Sportlimousine wird mit den typischen Insignien von AMG ausgerüstet sein. Dazu zählen spezielle Felgen, neue Schürzen und Schweller sowie diverse AMG-Logos. Im Inneren gehören Alu- und Chromfinish dazu. Ebenso wie ein Sportlenkrad und Sportsitze.

Porsche: Auf Erprobungsfahrt befindet sich das Facelift-Modell des Porsche Boxster. Neben dezenten Modifikationen an der Verkleidung wird der Roadster erstmals mit einem Vierzylinder-Boxer angeboten werden.

Renault: Die Franzosen arbeiten aktuell an einer RS-Version des Heckmotor-Kleinwagens Twingo. Im RS soll ein Turbo-Dreizylinder Unruhe stiften und dem Fahrer 120 PS zur Verfügung stellen.

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