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Esso-Tankstellenpächter werden Angestellte

Foto: dpa

Der Mineralölkonzern ExxonMobil will bis Ende kommenden Jahres rund 200 von 1.200 Esso-Tankstellen in Deutschland in eigene Regie übernehmen. Die bisherigen Pächter sollen durch Stationsleiter ersetzt werden, bestätigte Unternehmenssprecher Karl-Heinz Schult-Bornemann in Hamburg.

26.02.2007

In der Regel werde den bisher selbstständigen Pächtern die Festanstellung angeboten. Ziel der Umstrukturierung sei eine stärkere Kunden- und Serviceorientierung der Tankstellen. Durch die Einbindung in die Tochtergesellschaft ROC (Retail Operating Company) würden die Tankstellenleiter von Verwaltungsaufgaben, Buchhaltung und Steuern entlastet und könnten sich intensiver um die Tankstelle und den Shop kümmern.

Mit besserem Service von der Konkurrenz absetzen

ExxonMobil schlägt damit eine andere Strategie ein als die größeren Wettbewerber BP (Marke: Aral) und Shell. Während der Konkurrenzkampf an der Tankstelle dort über sehr teure Premium-Benzinsorten sowie aufwendige Kundenbindungssysteme geführt wird, will ExxonMobil sich mit besserem Service von der Konkurrenz absetzen. "Bei den rund 50 Stationen, die bereits umgestellt sind, haben wir ausgezeichnete Ergebnisse erreicht", sagte Schult-Bornemann. Das Shopgeschäft, das ungefähr zwei Drittel zum Gewinn einer Tankstelle beisteuert, habe sich bei den überwiegend in Süddeutschland gelegenen Stationen gut entwickelt.

Bei den Pächtern gibt es nach Stimmen aus den Verbänden sowohl Befürworter der Festanstellung als auch der Selbstständigkeit. Die Mehrzahl ist aber offenbar bereit, die Selbstständigkeit gegen die soziale Sicherheit einer Festanstellung zu tauschen. Damit baut ExxonMobil gegen den Branchentrend zusätzliche Beschäftigung und damit feste Kosten im eigenen Unternehmen auf. Ein ähnliches Modell bei Shell war vor Jahren gescheitert.

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