EU-Autopreise - 0,6 Prozent billiger

Autos 2009 in der EU billiger

EU-Importe Foto: Gargolov, Seufert

Autokäufer in der EU mussten im vergangenen Jahr dank der Wirtschaftskrise und der Rabattschlachten der Hersteller weniger für Neuwagen zahlen. Fahrzeuge waren in den 27 EU-Staaten real 0,6 Prozent billiger als im Vorjahr, teilte die EU-Kommission am Freitag (9.7.) in Brüssel mit.

Von den großen europäischen Märkten war der Rückgang in Spanien mit 4,7 Prozent am stärksten. In Deutschland fiel das Minus mit einem Prozent etwas magerer aus. Allerdings haben die gestiegenen Spritpreise die Autokosten in Deutschland laut ADAC in den vergangenen zwölf Monaten in die Höhe getrieben.

Deutschland mit höchsten Listenpreisen

Obwohl sich die Neuwagen-Preise innerhalb der EU angleichen, lohnt sich für Autokäufer ein Preisvergleich und der Re-Import eines Wagens aus dem EU-Ausland. Denn Deutschland bleibt das Land mit den höchsten Listenpreisen für Neuwagen in der Europäischen Union. So kostet ein VW Passat hierzulande netto 28 Prozent mehr als in Griechenland. Den gleichen Aufschlag müssen deutsche Käufer für einen Ford Focus zahlen. Ein Audi A3 ist in Deutschland 18 Prozent teurer als im günstigsten Land Irland.
 
"Das liegt vor allem an den hohen Lohn- und Vertriebskosten in Deutschland", sagte ein EU-Kommissionsexperte. Zudem seien deutsche Konsumenten nicht so preisbewusst. "Wenn ein Käufer einen Mercedes haben will und modellverliebt ist, dann muss der Hersteller keinen Nachlass geben." Die Abwrackprämie habe im vergangenen Jahr die Nachfrage angekurbelt und einen weiteren Preissturz verhindert.

Reparaturen und Ersatzteile teurer

Allerdings mussten Autofahrer für Reparaturen und Ersatzteile tiefer in die Tasche greifen. Dort lag der Preisanstieg 2009 weiter über der Inflationsrate. Die EU-Kommission hat daher seit 1. Juni die Wettbewerbsregeln für den Autohandel und Werkstätten gelockert und will für mehr Konkurrenz auf dem Markt sorgen, damit die Preise sinken. "Es ist erfreulich, dass die Verbraucher in Europa auch weiterhin von einem starken Wettbewerb auf den Automobilmärkten profitieren", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Kraftstoffpreise stiegen deutlich

Was die Verbraucher gar nicht erfreute, waren die gestiegenen Spritpreise. Während die Preise für die allgemeine Lebenshaltung in den vergangenen zwölf Monaten um 0,9 Prozent anzogen, verteuerte sich das Autofahren um 3,1 Prozent, wie der ADAC auf Basis des Autokosten-Index mitteilte. Demnach legten die Kraftstoffpreise binnen Jahresfrist um 8,5 Prozent zu. Der Autokosten-Index umfasst die Preise für die Anschaffung und den Unterhalt von Autos und Motorrädern. Dazu gehören beispielsweise auch Ersatzteile und Reparaturen.

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