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Volvo-Übernahme

EU-Kommission gibt Geely grünes Licht

Die Europäische Kommission hat dem Kauf des schwedischen Autobauers Volvo durch den chinesischen Hersteller Geely und der chinesischen regionalstaatlichen Investmentgesellschaft Daqing grünes Licht gegeben.

Der Zusammenschluss werde den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nicht einschränken, teilte die Behörde am Dienstag in Brüssel mit. So gebe es kaum horizontale Überschneidungen, weil Geely in Europa so gut wie keine Autos verkaufe.

EU-Prüfung war freiwillig

Eigentlich hätte das Vorhaben nicht auf EU-Ebene geprüft werden müssen, weil die Umsätze von Geely unter dem entsprechenden Schwellenwert lägen. Da die Übernahme aber in mindestens drei EU-Mitgliedstaaten anzumelden war, hätten die beteiligten Unternehmen die Kommission um eine Untersuchung gebeten, teilte die Behörde weiter mit. Die betroffenen Länder hätten dem zugestimmt. Etwaige Staatsbeihilfen müssten aber gesondert geprüft werden.
 
Die EU-Kommission ist die oberste Wettbewerbsaufsicht in Europa. Volvo war Ende März an Geely verkauft worden. Geely soll angedeutet haben, möglicherweise Staatsbeihilfen zu benötigen.

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