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EU-Maut

Erste Vorschläge zur einheitlichen Europa-Maut

Ratgeber: Maut in Europa Foto: Visit Denmark/Jorgen Schytte, Shutterstock/Oleg Kozlov, Shutterstock/Dmitry Vinogradov

Die Pläne für eine einheitliche Maut in der EU wurde am Mittwoch (31.5.2017) von der EU-Kommission konkretisiert. Dabei setzt sie nicht nur auf ein einheitliches Abrechnungssystem, sondern will Autofahrer auch nur für die jeweils zurückgelegte Strecke bezahlen lassen.

01.06.2017 Holger Wittich 5 Kommentare

Nur noch ein Abrechnungssystem

Ein solches Modell sei nach Angaben von EU-Kommissarin Violeta Buc „effizienter und fairer“. Vignetten-Maut, wie zum Beispiel in Österreich oder der Schweiz soll es dann nicht mehr geben. Auch das deutsche Mautsystem von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), das ab 2019 eingeführt wird, wäre dann wieder obsolet. Allerdings sind die Übergangsfristen groß. 2023 soll es die streckenbasierte Maut für Lkw geben, 2027 folgen dann die weiteren Fahrzeuge inklusive der Pkw.

Abgerechnet wird die Maut dann über das einheitlich EETS-System (European Electronic Tolling System), andere Mautabrechnungsmodelle sollen dann nicht mehr möglich sein. Damit möchte die EU-Kommission den grenzüberschreitenden Verkehr vereinfachen.

Öko-Autos zahlen weniger EU-Maut

Neben der Strecke sollen auch der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs berücksichtigt werden, aber auch lokale Lärmbelastungen, Verkehrsüberlastungen und Luftverschmutzung. Besitzer von Zero-Emission-Fahrzeugen könnte eine Mautermäßigung von 75 Prozent eingeräumt werden.

Wichtig: Das einheitliche Mautsystem ist keine flächendeckende EU-Maut. Den EU-Mitgliedsstaaten ist es überlassen, eine Maut einzuführen oder nicht. Wer sich dazu entschließt, muss jedoch das EU-System wählen.

Auf Grundlage der Kommissionsvorschläge wird innerhalb von 12 Monaten ein Gesetzesentwurf in den EU-Rat und das –Parlament eingebracht.

Neuester Kommentar

@ 930.engineering

Sie sind wohl Porsche-Fahrer?-
Ganz sachlich. Mit "gerecht" meinte ich, dass der Automobilverkehr ja zweifellos (gewisse) "Schäden" bzw. Beeinträchtigungen zeitigt, und zwar länderübergreifend, an Umwelt, an Infrastruktur, an Individuen. Und dafür eine strecken- und emissionsproportionale Gebühr zu bezahlen, hielte ich (als Mitverursacher) für legitim. Im Gegenzug die KfzSt abzuschaffen wäre nur konsequent.
In Frankreich (z.B.) gibt es keine jährliche KfzSt, dafür wird auf Autobahnstrecken, und nur dort, i.d.R. davon ausgenommen sind Abschnitte in Agglomerationsnähe (Sozial- bzw. Pendlerkomponente), eine streckenabhängige Maut verlangt, ca. 10 Cent pro km. Was u.a. dazu führt, wie der französische Kommentar völlig zurecht feststellt, dass die staatsverwalteten DE-Autobahnen Löcherpisten, die privat gemanagten FR-Autobahnen fast durchgängig "erste Sahne" sind. Was in FR (noch) fehlt ist die Emissionskomponente.

armira78 7. Juni 2017, 11:45 Uhr
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