EU-Neuzulassungen 2016

Jahr schließt mit 6,8 % im Plus

Foto: GIW

In Europa legt die Zahl der Neuzulasungen weiter zu. Für 2016 meldet der Europäische Herstellerverband ACEA im dritten Jahr in Folge ein Plus. Mit 14.641.356 Neuzulassungen liegt das Ergebnis um 6,8 % über dem Vorjahr.

Den allgemeinen Aufwärtstrend konnte auch der Dezember nocheinmal bestätigen. Mit 1.143.653 Neuzulassungen konnte zum Jahresende nochmal ein Zuwachs von 3,0 % gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

Fast nur Zuwächse

In der Jahresbilanz 2016 konnte fast alle Märkte ein Plus gegenüber 2015 verbuchen. Der deutsche Markt legte um 4,5 % auf 3.351.607 Neuzulassungen zu. Frankreich meldet ein Plus von 5,1 % und 2.015.177 Neuzulassungen. Italien konnte gar um 15,8 % auf 1.824.968 Neuzulassungen wachsen. Auch der lange gebeutelte Markt in Spanien verbucht mit 1.147.007 Neuzulassungen ein Plus von satten 10,9 %. Großbritannien kommt im Jahr der Brexit-Entscheidung auf 2.692.786 Neuzulassungen und liegt damit um 2,3 % über Vorjahr.

Der einzige Markt in der EU, der das Jahr 2016 mit einem Minus abschließt sind die Niederlande. Hier zählt die ACEA nur 382.825 Neuzulassungen und so einen Einbruch um 14,7 % gegenüber dem Vorjahr.

VW verliert Marktanteile

Marktführer in Europa bleibt der VW-Konzern. Zwar konnten die Niedersachsen 3,5 % mehr Autos verkaufen, dennoch sank der Marktanteil auf 23,9 %. Stärkste Einzelmarke bleibt weiter VW. Hier gingen die Neuzulassungen im Jahr des Abgasskandals um 0,5 % zurück, der Marktanteil fiel auf 11,3 %. Renault hingegen konnte bei den Neuzulassungen um 13,1 % zulegen und den Marktanteil auf 7,4 % steigern. Dritte Kraft in der EU wurde 2016 Ford mit um 3,0 % gesteigerte Neuzulassungen, aber einem auf 7,0 % gefallenen Marktanteil. Opel konnte seine Neuzulassungen um 5,4 % steigern, verlor aber beim Marktanteil ebenfalls. Für 2016 stehen 6,7 % zu Buche.

Peugeot kommt auf einen Marktanteil von 5,8 %, Audi und Mercedes liegen gleichauf bei 5,5 %, BMW bei 5,4 %, Fiat bei 5,0 %, Skoda bei 4,3 %, Toyota bei 3,9 %, Nissan bei 3,7 %, Citroën bei 3,6 %, Hyundai bei 3,4 % und Kia bei 2,9 %.

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