EU-Neuzulassungen 2017

Europäischer Markt wächst um 3,4 %

Foto: GIW

Der europäische Pkw-Markt wuchs 2017 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr und kann auf über 15 Millionen Neuzulassungen zurückblicken. Damit wächst der Markt im vierten Jahr in Folge.

Betrachten wir aber zunächst die Dezember-Zahlen. Insgesamt wurden im Dezember 2017 in Europa 1.088.498 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht, das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahresvergleichmonat. Dazu haben nahezu alle Volumenmärkte mit rückläufigen Zahlen beigetragen. Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA meldet, wurden in Deutschland 253.950 Pkw neu zugelassen (- 1,0 %), Für Frankreich werden 193.372 Neuzulassungen und ein Minus von 0,5 % genannt. Italien kommt auf 121.100 Neuzulassungen (- 3,2 %) und Großbritannien auf 152.473 Neuzulassungen (- 14,4 %). Lediglich Spanien konnte mit 102.943 Pkw-Neuzulassungen ein Plus von 6,2 % melden.

Europas Automarkt wächst

Deutlich positiver stellen sich die europäischen Pkw-Neuzulassungen in der Jahresbilanz 2017 dar. Insgesamt wurden in Europa 15.137.732 Pkw erstmals mit einem Kennzeichen versehen, was einem Zuwachs um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Anders als im Dezember sind in der Jahresbetrachtung auf fast allen Volumenmärkten positive Entwicklungen zu beobachten. Der deutsche Markt wächst mit insgesamt 3.441.262 Neuzulassungen um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. In Frankreich brachten 2.110.748 neu zugelassene Pkw ein Plus von 4,7 %. Italien legt um 7,9 % auf 1.970.497 Pkw zu. Spanien meldet mit 1.234.931 Pkw-Neuzulassungen ein Plus von 7,7 %. Nur der Markt in Großbritannien verlor deutlich. 2.692.786 Neuzulassungen münden in ein Minus von 5,7 %. Das erste Minus seit sechs Jahren.

Neuzulassungen Gesamtjahr 2017
Die beliebtesten Autos Deutschlands

Marktführer in Europa bleibt der VW-Konzern, der auf einen Marktanteil von 23,7 % und 3.580.655 neu zugelassene Pkw kommt. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit einem Marktanteil von 10,9 % (1.645.822 Neuzulassungen). Rang zwei in der Jahresbilanz nimmt Renault mit einem Marktanteil von 7,5 % (1.132.185 Neuzulassungen) ein. Rang drei sichert sich Ford mit 6,7 % (1.011.722 Neuzulassungen). Peugeot folgt auf Rang vier mit 6,0 %( 909.205 Neuzulassungen). Im Wettstreit der deutschen Premiummarken hat Mercedes die Nase vorn (5,7 %, 857.131 Neuzulassungen). Es folgen Audi (5,3 %, 797.813 Neuzulassungen) und BMW (5,2 %, 788.800 Neuzulassungen).

Knapp dahinter reihen sich Fiat (5,1 %, 768.801 Neuzulassungen), Skoda (4,5 %, 674.792 Neuzulassungen) und Toyota (4,2 %, 641.619 Neuzulassungen) ein.

Opel zweigeteilt

Und wo ist Opel? Die wurden von Januar bis Juli zu GM zugeschlagen. Nach dem Verkauf an PSA wurde Opel den Franzosen zugeschlagen. GM steht in der Jahresbilanz mit einem Marktanteil von 3,8 % und 589.644 Neuzulassungen, Opel mit 2,2 % und 337.334 Neuzulassungen.

Auf den weiteren Rängen finden sich Citroën (3,7 %, 560.386 Neuzulassungen), Nissan (3,6 %, 552.250 Neuzulassungen), Hyundai (3,4 %, 509.109 Neuzulassungen), Dacia 83,1 %, 463.543 Neuzulassungen), Kia (3,0 %, 460.980 Neuzulassungen) und Seat (2,6 %, 388.902 Neuzulassungen).

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