EU-Neuzulassungen

Abwärtstrend im Februar gestoppt

Neuzulassungen, Gebrauchtwagen, Kennzeichen Foto: dpa

Auf dem europäischen Automarkt zieht die Nachfrage wieder leicht an. Die Zahl der neu zugelassenen Personenwagen sei im Februar um 0,9 Prozent auf 981.429 gestiegen, teilte der europäische Branchenverband ACEA am Mittwoch (16.3.) in Brüssel mit.

Im Januar war noch ein Rückgang um 1,4 Prozent verzeichnet worden. In den ersten beiden Monaten des neuen Jahres wurden insgesamt 2,02 Millionen Autos zugelassen - ein Minus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Deutschland und Frankreich satt im Plus

Auf den meisten Märkten Europas zogen die Zulassungen im Februar an. Unter den großen Ländern glänzten erneut Deutschland (plus 15,2 Prozent/224.426) und Frankreich (plus 13,2 Prozent/204.400). Dagegen entwickelten sich Großbritannien (minus 7,7 Prozent/63.424), Italien (minus 20,5 Prozent/160.329) und Spanien (minus 27,6 Prozent/66.120) weiter rückläufig. Den größten Einbruch verbuchte erneut Griechenland (minus 49,1 Prozent/6.989).
 
Unter den deutschen Herstellern stach wie schon im Januar BMW hervor: Der Hersteller verbuchte in der Europäischen Union im vergangenen Monat ein Plus von 13,3 Prozent auf 48.013 Fahrzeuge. Der Volkswagen-Konzern kam auf ein Plus von 8,4 Prozent auf 217.255 Stück. Ford brach um 12,9 Prozent auf 70.971 Stück ein. Bei Mercedes ging es um 3,4 Prozent auf 35.946 Neuzulassungen aufwärts.

Fiat mit großem Einbruch bei den Neuzulassungen

Bei den ausländischen Autokonzernen hatte der japanische Hersteller Mitsubishi (plus 25,4 Prozent auf 8.482 Autos) die Nase vorn. Den italienischen Fiat-Konzern traf es dagegen hart: Hier gingen die Neuzulassungen um 16,9 Prozent auf 75.705 Autos zurück. Auch bei Peugeot sanken die Zulassungszahlen um 3,4 Prozent auf 75.568 Neuzulassungen. Noch härter traff es Citroen, die mit 63.680 Neuzulassungen auf ein Minus von 6,8 Prozent kamen. Renault konnte dagegen um 2,5 Prozent auf 93.164 Neuzulassungen zulegen.

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