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EU-Neuzulassungen August 2017

Deutlicher Zuwachs auf niedrigem Niveau

Im August 2017 konnten die Pkw-Neuzulassungen in Europa zwar um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Insgesamt kamen aber nur bescheidene 865.047 neue Pkw auf die Straßen.

Wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres immer wenigstens rund 1,1 Millionen neue Pkw in Europa zugelassen, so sanken die Neuzulassungen im Ferienmonat August gar auf deutlich unter die 900.000er Marke. Dennoch konnten die Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2017 ihre gute Performance mit einem August-Plus von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr untermauern.

Großbritannien leidet unter dem Brexit

Getrieben wurde der anhaltende Aufschwung durch Zuwächse auf fast allen großen Märkten. Wie der europäische Herstellerverband ACEA meldet, wurden in Deutschland im August 253.679 Pkw neu in den Verkehr gebracht, was einem Plus von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Frankreich meldet 107.449 Neuzulassungen und ein Plus von 9,4 %. In Italien konnten 83.363 Neuwagen an den Kunden gebracht werden, daraus ergibt sich ein Plus von 15,8 %. Einen Zuwachs um 13,0 % meldet der spanische Neuwagenmarkt mit insgesamt 72.410 Neuzulassungen im August. Weiter im Minus steht nur der britische Markt. Mit nur noch 76.433 Pkw-Neuzulassungen liegt der von den Brexit-Verhandlungen verunsicherte Markt um 6,4 % unter dem Vorjahr.

VW verliert, bleibt aber vorn

Betrachtet nach Marken hat der Volkswagenkonzern in Sachen Marktführerschaft weiter klar die Nase in Europa vorn. Der Marktanteil der Niedersachsen liegt im August 2017 bei 25,2 %, wobei vor allem die Konzernmarken Skoda und Seat zulegen konnten. Porsche und VW selbst verlieren. Die Marke VW bleibt zwar weiter stärkste Einzelmarke, liegt aber nur noch bei einem Marktanteil von 11,3 %. Zweite Kraft in Europa ist Renault mit einem Marktanteil von 6,6 %. Mercedes hat sich mit einem Marktanteil von 6,3 % auf Rang drei vorgearbeitet, gefolgt von Opel mit einem Anteil von 6,1 % am Gesamtmarkt. Platz fünf sichert sich Ford mit einem Marktanteil von 5,9 %.

Auf den weiteren Rängen folgen Peugeot (5,6 %), Audi (5,5 %), Skoda und BMW mit jeweils 5,3 % sowie Toyota (4,6 %) und Fiat (4,4 %). Die rumänische Billig-Marke Dacia kann mit einem Marktanteil von 3,6 % mittlerweile Wettbewerber wie Hyundai (3,5 %), Citroën (3,4 %), Nissan (3,3 %), Kia (3,1 %) und Seat (2,8 %) hinter sich lassen. Der Kleinwagenspezialist Suzuki kann sich mit einem Marktanteil von 1,8 % vor den Marken Mazda (1,7 %), Volvo (1,5 %) und Mini (1,1 %) platzieren.

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