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EU-Neuzulassungen März 2016

Aufschwung hält weiter an

Die Pkw-Neuzulassungen in der EU kennen weiter nur eine Richtung - nach oben, und das seit 31 Monaten. Im März 2016 betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr 6,0 %.

Nach Angaben des europäischen Automobilherstellerverbands ACEA wurden im März in Europa 1.700.674 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht, was einem Plus von 6,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Bilanz nach dem ersten Quartal sieht positiv aus. Insgesamt meldet die ACEA 3.819.259 Pkw-Neuzulassungen für die EU. Damit liegen die Pkw-Neuzulassungen satte 8,2 % über Vorjahr.

Der Beirag der Volumenmärkte zu diesem Ergebnis fällt gemischt aus. Während Italien mit 190.381 Neuzulassungen ein Plus von 17,4 % meldet, kommt Deutschland mit 322.913 Neuzulassungen auf ein Null-Wachstum. Frankreich liegt 211.254 Neuzulassungen um 7,5 % über dem Vorjahr, Spanien liegt mit 111.512 Neuzulassungen um 0,7 % unter dem Vorjahresergebnis. Größter Markt in Europa ist Großbritannien. Hier wurden im März 518.707 Pkw neu zugelassen (+ 5,3 %).

VW verliert Marktanteile

Marktführer in Europa bleibt die Volkswagen-Gruppe, auch wenn trotz steigender Zulassungen der Marktanteil auf 22,2 % zurückging. Stärkste Einzelmarke bleibt VW, die mit sinkenden Neuzulassungen auf einen Marktanteil von 10,3 % kommt. Zweite Kraft in Europa im März ist Ford mit einem Marktanteil von 7,9 %. Auf Rang drei folgt Opel mit einem Marktanteil von 7,3 %.

6,9 % vom Kuchen und damit den vierten Rang sichert sich Renault. Peugeot kommt auf 5,7 % und wird Fünfter. Audi und BMW liegen im März mit 5,4 % gleichauf, Mecedes liegt bei 5,2 %. Es folgen Fiat (5,0 %), Nissan (4,5 %), Toyota (3,9 %), Skoda (3,8 %), Citroën (3,6 %), Hyundai (3,2 %), Kia (2,9 %), Dacia (2,4 %) und Seat (2,2%).

Verkehr Verkehr EU-Neuzulassungen Februar 2016 Beschleunigter Aufschwung

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