EU-Neuzulassungen März 2018

Einbruch um 5,3 Prozent im März

Foto: GIW

Der Aufschwung bei den Pkw-Neuzulassungen in Europa hat im März einen spürbaren Dämpfer bekommen. Mit nur 1.792.599 Pkw-Neuzulassungen liegt das Ergebnis um 5,3 Prozent unter dem Vorjahr. Das teilt der europäische Automobil-Herstellerverband ACEA mit.

Zu berücksichtigen gilt dabei, dass der März 2017 mit extrem guten Neuzulassungen in der ACEA-Statistik steht. Dennoch ist das aktuelle März-Ergebnis das erste Negativ-Ergebnis seit dem März 2014. Begründet wird der Rückgang der Pkw-Neuzulassungen durch spürbare Einbrüche auf großen europäischen Märkten. Der deutsche Neuwagenmarkt verliert im März um 3,4 Prozent auf 347.433 Neuzulassungen. Dramatisch ist der Rückgang in Großbritannien, wo mit 474.069 Pkw satte 15,7 Prozent weniger Autos in den Verkehr gebracht wurden, als noch vor einem Jahr. Ebenfalls klar im Minus präsentiert sich der italienische Markt. Hier wurden im März nur 213.731 neue Pkw angemeldet, was einem Minus von 5,8 Prozent entspricht. Weiter wachsen konnten hingegen die Volumenmärkte in Frankreich (231.103 Neuzulassungen/ + 2,2 %) und Spanien (128.175/ 2,1 %).

Quartal noch knapp positiv

Trotz des schwachen März präsentiert sich das Ergebnis nach dem ersten Quartal noch positiv. Insgesamt wurden in der EU nach drei Monaten 4.171.628 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht, 0,7 Prozent mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum. In der Quartalsbilanz meldet Spanien ein Plus von 10.5 Prozent, Deutschland liegt bei plus 4.0 Prozent und Frankreich um 2,9 Prozent über dem Vorjahr. Lediglich die Märkte in Italien (- 1,5 %) und Großbritannien (- 12,4 %) liegen klar unter dem ersten Quartal 2017.

VW bleibt Marktführer

Marktführer in Europa bleibt im März klar der Volkswagenkonzern mit einem Marktanteil von 22,6 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit einem Anteil von 10,5 Prozent. Die zweite Kraft im europäischen Markt ist Ford mit einem Marktanteil von 7,4 Prozent. Auf Rang drei folgt Renault mit 7,1 Prozent. Opel hält sich mit einem Marktanteil von 6,0 Prozent knapp vor Peugeot mit 5,9 Prozent. Es folgen Mercedes (5,5 %), BMW (5,2 %) und Audi (4,9 %). Die Ingolstädter liegen damit gleichauf mit Fiat. Toyota kommt auf 4,3 Prozent, Nissan auf 4,2 Prozent, Skoda auf 4,1 Prozent, Citroën auf 3,7 Prozent. Auf den weiteren Rängen folgen Hyundai (3,4 %), Kia (3,2 %) sowie Seat und Dacia (jeweils 2,7 %),

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