EU prüft Conti-Phoenix-Deal

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Wegen schwerer Wettbewerbsbedenken bei der Phoenix-Übernahme durch Continental leitete die Brüsseler Behörde am Dienstag (29.6.) eine vertiefte Prüfung ein, die bis zu vier Monate dauern kann.

Die Brüsseler Kommission entschied nach einer sechswöchigen Standard-Prüfung, dass der neue Verbund bei Luftfedern und schweren Fördergurten zum Transport von Kohle oder Sand zu mächtig werden könnte, berichtet der NDR auf seinem Online-Portal. Die Behörde hat nun bis Ende Oktober Zeit, den Fall endgültig zu entscheiden.

Trotz der Bedenken rechnet Conti weiterhin mit einer Zustimmung zur Übernahme. In einer ersten Reaktion sagte Conti-Chef Manfred Wennemer: "Wir gehen angesichts des intensiven internationalen Wettbewerbs auf den Geschäftsfeldern von ContiTech und Phoenix nach wie vor davon aus, dass es kartellrechtlich keine grundsätzlichen Probleme geben wird." Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Zuge des verlängerten Verfahrens mögliche Bedenken der Wettbewerbshüter ausgeräumt werden könnten.

Bis zum Ende des Verfahrens müssen sich auch die Phoenix-Aktionäre gedulden: Continental zahlt erst nach einer Zustimmung der Kommission.

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