EU prüft Ford-Beihilfen

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Eine Millionen-Beihilfe für das Ford-Werk im rumänischen Craiova kommt auf den Prüfstand der EU-Kommission. Die Brüsseler Behörde bezweifelt nach eigenen Angaben vom Mittwoch (10.9.), ob die geplante Subvention von 57 Millionen Euro mit dem EU-Recht vereinbar ist.

Sie leitete deshalb ein förmliches Prüfverfahren ein. Die rumänischen Behörden wollen mit dem Geld ein umfangreiches Programm zur Schulung der Ford-Beschäftigten fördern.

„Die Kommission unterstützt Ausbildungsmaßnahmen, die die Qualifikation der Arbeitnehmer erhöhen“, sagte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. „Wir müssen jedoch sicherstellen, dass öffentliche Mittel wirklich für zusätzliche Ausbildungsmaßnahmen und nicht für die Deckung der normalen Betriebskosten großer Unternehmen eingesetzt werden.“ Letzteres befürchtet die Kommission im Fall von Ford.

Der US-Autokonzern, der auch große Werke in Deutschland betreibt, hatte den Hersteller Automobile Craiova im vergangenen Jahr vom rumänischen Staat übernommen. Für die Modernisierung des Werks in der südwestrumänischen Stadt, die auf Deutsch auch Kragau oder Krajowa genannt wird, hatte die Kommission im April bereits Regionalbeihilfen in Höhe von 143 Millionen Euro genehmigt. Eine Subvention in Höhe von 27 Millionen Euro musste jedoch zurückgezahlt werden.

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